# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068205:0088 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068205:0088?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Mathematik LH 35, 15, 3 # Folio 33v, page id 00068205:0088 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 34r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068205&page=88 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068205/jpgs/default/00000088.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 58 lines, status machine # Lines: 58 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. darüber denn erkantniß und tugend versämet werden bey dahin gegen ist nöthig bey der jugend eine starcke diese hebe zur wahrheit zu erwecken. Das geschicht zur durch schöhne Experimenta dazugleich eine verwunderung und ein liecht geben und eine große begierde zu lernen, s verursachen müge, wegen alle menschen habe ihn ein gutes gewiße Pulber außdrucken. Capit.|... ist zu dergleichen gethan, in der fortificia die arbeiten d hätten solche neigung nicht, aber der H. Amter sagt, die erfahrung die bekennet nichts machen zu können, nachdem er ihnen mit einer methodo eine wenige zeit an die hand gestanden, hätten eine solche begierde hernach bezeiget, daß sie früh aufgestanden, und nicht wieder vom studieren können gebracht werden. Man muß also machen, daß sie eine passionem documentem zur wahrheit bekommen, sondern bey den überwunde, und daß nicht geschehen durch Ehrsucht, denn macht zancksichtige schädliche Leüte sondern durch die Wahrheit zeiget sich nirgend clärer als in der die schöhnheit der Wahrheit selbst Mathematick, welche zwar großen Nuzen zu waßen, und land in Krieg und friede hat, noch mehr aber darinn, daß ie vermittelst ihres augenscheinlichen beweiße schlüße die reine wahrheit und den weg dazu recht zu erkennen n gehebet, zu geschweigen daß man dadurch ander leüte gemüther en hinwiederstreblich meistern kan, und eine aufmercksamkeit Monathen, vnd aber dem mittelischen mehrte vergefallen, wenn Sie nachts principio haben. We erwecken, so das rechte ohne ist die stimme der Wahrheit zu tlà Neeterici sich deren bedienen. Und plato hat in d sich auch in physicis, scheu gesprochen erwiesen, daß sie auch in gemeinem umbgang zu gebrauchen, wie deren Übersezung in das Französische zwey wege nun werden zur Mathesi weyffi gebraucht, der eine ist weit vorgeben durch ih zeige. viel instrumenten, fragen und bûcher; aber man komt doch damit nicht auff den grund der wahrheit. Des ander it durch die Theori, Guplidem, Archimedem Apollonium. N und Analypen recentiorum; der scheinet anfangs mit Ver- gebenen spizfriedigkeiten aufzuhalten, allein er gibt den grund daß man von sich selbst erfinden kan, währendre mit viel kosten suchen müßen, doch muß man umb der jugend willen die Mittelstraße gehen, den anfangenden auß allen disciplinis Mathematicis die nöthigsten praeres beybringen, umb eine hiebe und einig liecht bey ihnen zu erwecken, hernach ihnen die Ursachen zeigen, und sie zur theoria führen. Was solche praecies in sonderheit betrifft, so brauchen könne man sich beschreiben, des Reideri sehr leichter anführung zur Arithmetik, der Ertzoglicher Geometri auff de Papier. Schwester. Geometricam practicam auff dem felde nicht mit dem wenig haben und eines Meßkette bey sich angeacht, denn b unwilliget. (§. 21.) schohn in sein