# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068207:0073 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068207:0073?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Mathematik LH 35, 15, 5 # Folio 38r, page id 00068207:0073 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 39v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068207&page=73 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068207/jpgs/default/00000073.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 61 lines, status machine # Lines: 61 recognised, mean confidence 0.79 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. l mop 2 U: Sigremo emo Sigre erfordern Collo e Flor d. 27. 9br qu daß ich die antwort auf M.h.Hn angenehmste vor etlichen Monathen biß anhero verschoben, ist wider willen aus unterschiedenen ursachen entstan den; Erstlich weil weder H. Magliab. noch ich mit dem C. Mag. aus gewißen v. wichtigen ursachen uns embarrassiren wollen, v. anderstheils besorget Ihm 4 mit addiscirten unkosten auf den Teutschen Posten (wie ich vernommen) et daß alles gestiegen) beschwerlich zu fallen, sonderlich in erwegung, daß S e 2 es sehr unbillich demjenigen über die Mühe annoch darzu schaden v. un- In kosten zuzufügen, von deßen gutheit man zu lernen v. profitiren verlanget, Habe also auf andere occasion doch vergebens gewartet, v. hat also H. Magl. resolviret dem P. Papebrochio (welcher Postfrey) dieses mahl den brieff zu übermachen; verlange als so ehest zu vernehmen, es sey diese Post-freyheit könte sich biß nach Hannover erfrewen, wie ich doch t zweiffele; weil die Leutschen Postmeister das franco auf schon allhier a t Franckirten brieffen ausstreichen, v. solche wider von newen bezahlen, e laßen. Schlage also dieser remedium vor: daß nemlich M.h.H. beliebe mit einem Ihm bekandten handelsmann entweder zu Nürnberg oder Franckfurt, oder wo es sey, zu accordiren, daß derselbe die von hier kommenden brieffe auf der Post abfordere v. bezahle, v. M.h.Hn b antwort wider biß anhero franchire, v. alle unkosten seinem hie sigen correspondenten adjisire, mit welchem ich Reich denn abfinden werde, oder weit M.h.H. nicht weiß, welcher Kaufmann hieher corre¬ pondiret, will ich mich allhier erfragen, v. machen, daß M.h.H. nicht S g, hab den geringsten Unkosten durch meine öfftere brieffe, aber größere 2 be ungelegenheit von meinen vielfältigen fragen, so ich zu thun hätte, v. welche mir keiner in diesem naseinweisen lande beantworten kan, v. ich derhalben öffters aus ungedult alles stehen laße, wenn ich nicht komm fortkommen; welches denn die andere ursache ist, daß ich die antwort versehen, weil ich allezeit gehoffet die 2. überschickten cul h culos auszumachen, v. bey newen difficultäten solches von einer wochen zur andern verspüret, noch weiter kommen können, als beygefügtes habe 3 en blat weiset; daß ich mich also billich zuschämen habe über meine ignorantur, so M.h.Hn gutheit v. compensation desto mehr vonnöthen hat, ie weniger sie dero würdig ist. Muß indeßen bekommen, daß M. h. Hn letztes vom 13. 8br. mich zwar höchstens erfrewet, weil solches keiner ferneren induction wie voriges gedencket, aber wiegen