# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068331:0023 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068331:0023?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 4, 8 # Folio 12r, page id 00068331:0023 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 11v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068331&page=23 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068331/jpgs/default/00000023.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 27 lines, status machine # Lines: 27 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. kompt auch Hiebeyschen auch erwillert ein Buch davon ich ehemahlen mündtlich in unterthänigk gedacht, solches hat ein Jesuiter nahmens Pater Fridrich Spee vor jahren gemacht, der Churfürst zu Maynz Johann Philipp w gekennet, und gegen mich hoch gerühmet, wegen seiner Gottesfurcht, und erbauligkeit. In dem Buch finde ich treflich viel schöhne nachdenckliche und bewegende geistliche gedancken. Und wird man wenig Practicos Autores finden, darinn die rechte Natur einer unverfälschten und nicht und auf hofnung und furcht, sondern einig und allein auff die Schöhnheit oder Vollkommenheit Gottes gegründ eten, und also un-interessirten Liebe zu Gott, so wohl ercläret und dargestellet 7) Wie denn seiner Lehre nach solche Liebe den wahren glauben in sich beschließet, und also nichts anders ist, als was wir den lebendigen oder durch die Liebe thätigen glauben nennen. Da er dann treflich weiset, daß in der that alles darauff ankomme. Es sind zwar darinn einige Redarten, welche bey uns nicht wohl klingen, sondern zu endern wären, als zum exempel, wenn er vom