# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068331:0095 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068331:0095?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 4, 8 # Folio 48r, page id 00068331:0095 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 51v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068331&page=95 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068331/jpgs/default/00000095.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 33 lines, status machine # Lines: 33 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. seiner erkantnüß zu bringen sich unterstehen, und welche seinen Italigen nahmen durch die gantze weite welt so empfick aussbreiten und nur des 48 16 tags and nachten spintiferen wie sie ie und alleweg das lob Gottes unter und vater durch alle Nationen aussruffen, und darauff ohne aenige scheu mit freud und fertigkeit des hertzens ihr rohenfaabes und volrichendes masterblut freygebüglich vergießen, wie dann ihrer mehr als tausendt und tausendt, zu eben desen ziel bijdchen in unserer Kirchen es vergossen haben und noch heutiges tags unter den unglaubigen völckern vergießen. Es nenne uns doch einer ein artiges maer so groß und ungestum ein emtiges orth der welt so weit und ferne, ein eintziges volck so wird und grausam da wir doit den nahmen des gekreützigsten und sein heiliges Evangelium verkündigen und Gottes lob vermehren. Und wie wolte doci Gott der allmächtig also gar unser vorgessen das da wir Uns seinetwegen also in aller weit bemühen er uns dennoch mitten in der feüsternuss und unglauben mit allen unsern so frommen und treuheitzigen voreltern stecken liesse? Wolte Gott G. Juncker ich nur könte so gar mein hest, auß meiner brust heraus reissen undt 2. G. vor augen stellen ob ich mit betu und liegen umbgienge. Weil aber solches nicht geschehen kan so thue ick dum wenigsten van ick kan, nemblich dieses das ich fuemit gantz fleißig bitte und flehe durch das blut desvekussi das er am stammen des H. Creutz fur uns vergossen hatt, und durch den allerbittersten todt so er uns undanckbare creaturen am H. Casfreytag am Gülgen des Creutes gelitten hatt, Es wolle doch E. C. so se anders diesen generalijsten habent recht auss hostzen heb, hatt alsbald nach abgelesenem diesen brieff in ihre Cammer allein gehen die thür nach laut des Evangelii über sich zu schließen, und sich in aller damit vor Gottes angesicht auff die Erden wieder werffen gleich wie sich Christus selbst im garten in der nacht de er verrahten vande auff de haute erd vor seinem himlischen Vatter geworffen hatt, und alsdan nach nochter rey und Leid über seine sum, und nach anruffung himlisches liechtus und gnaden des H. Geistes