# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068342:0001 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068342:0001?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 6, 7 # Folio 1r, page id 00068342:0001 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 2v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068342&page=1 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068342/jpgs/default/00000001.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 48 lines, status machine # Lines: 48 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Karze Schrifft c ob die Religion oder Gottes- urcht der Menschlichen Ver¬ nunfft gemäß sey. aufgesezet durch Georg Herzog von Buchingham 1685 Vorrede an den Lese Als ich anfing von dieser materi zu schreiben, geschahe es auß bloßer begierde zu erfahren, was ich auß der verwunfft gegen solche leüte sagen köndte, die sich einbilden en, sondern parti da vielleicht daß die Verachtung der Religion ein sonderbares zeichen der scharff fodern, si sey. Und weilen ich wenig schrifften, von diesen dingen gesehen habe, so nicht langweilig seyen, habe ich mich zum wenigsten befleißen wollen, diese so kurz zu machen, als ich kan. Drucken habe ich sie laßen, weil ich solches nicht hindern können, indem einige denen ich dieses zu lesen geben, es andere abschreiben laßen, die es drucken laßen wollen, und würde mir eben so wenig angesta echnung zu seinen ständigen a als ich beschäzte, als dagegen davor dagegen zu bitten, als darumb anzuhalten gleich wie es mir auch iezo da es gedruckt nicht anstehen würde meinen Nahmen zu verleugnen. Die umbstände und gelegenheit dieser Schrifft haben mich gewißen. wungen mit einer gewißen Meinung solche zu schließen, deren ich mich längst verführet gehalten, nehmlich daß nichts mehr Wieder Christlich, und der Vernunfft zu wieder sey, alß unsern Neben Christen beschwehrlich zu fallen, weil eben in allen dingen, so die gottesfurcht betreffen, genau mit unser Meinung überein stimmen können. Und wer , sie dieser uns dinge umbstände und gelegenheit. nehmlich