# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068365:0112 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068365:0112?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 7, 6 # Folio 56v, page id 00068365:0112 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068365&page=112 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068365/jpgs/default/00000112.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 36 lines, status machine # Lines: 36 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. d 14 Wahrheit alsdann heller an den Tag kommen, und von den meisten gewillig und mit freüden würde angenommen, werden. So bestehet zwar dismahlen, wie erwiesen worden, ofe gedachte Vereinigung der Evangelischen fürnehmlich, da rten, daß einer an dem andern die seinem Urtheil nach (sehr Herr Meinung verlage: aber nur in so weit, daß er deren ungeacht, den andern für seinen Bruder und obriglieb an ei- rem geistlichen Leib erkenne und dieses auch vor der Zelt auf mehr gemelde weise bezeüge: nicht aber daß er dar mich des andern Frühumb geweiße, oder daß ihm nicht solte erlaube seyn, so fern es die Ehr Edices und vie Cur benning ersondert, zu seiner Zeit an seinem Erb und in sei en ner Maas die Wahrheit zu beträfftigen und waß mit deren streitet zu widerlegen. ( Allein wie man dieses etwan gethan auff blosse seiner parthen, und eingepflansdem daß der gegen- Par hen mit einem verbitterten gemüth, auch offters mit ein eüblichen Flacht und schmäh-worten, und deswegen hrengzeit ohne die geringste fruchte fruchte, So würde hinge gen, wann der leydige Unterscheid der partheyen vermah lennius würde aufgehoben seyn. Die Wahrheit auß einem andern absehen, Verschäniger werden, als aus Liebe der 23 heit allein mit veuelichen und starcken Gründen und da auf eine sanfftmühige bescheidene Weise, dadurch dann dieselbe nach im nach die Oberhand gewinnen, und über c den darwider streitenden Frühung erwündschieren müßte. Belangend die Confusion, welche wie man förchter aus ungleichheit der Meinungen unter Ehebern einer Ge meine entstehen mochte, so leuten des ofentlichen Lehrens in kirchen und Schulen, auch etwan des Blächer, Schreis ven