# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068366:0545 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068366:0545?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 8 # Folio 296r, page id 00068366:0545 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068366&page=545 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068366/jpgs/default/00000545.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 55 lines, status machine # Lines: 55 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 1701. Salzdahlem so genanten die Hollandische Edition des Helmstag dischen bedenckens ist zimlich fehlsam zum exempel aus Flacius macht sie Flavis, aus dem abt zu Hausburg, macht sie als divisburg. die Facultät zu Helmstädt und H. F. des expuliren. Dieß bedencken, und habens ursach, denn viel leüte sind sehr schwürig darüber Es wäre zu wündschen gewesen. Daß Salva rei substantia ein und anders auff eine andere weise gefaßet worden; an statt denn sonst zu fragen, ob et ne Evangelische Prinzeßin umb mit einem Catholischen Fürsten sich zu verheyrathen die Römisch- Catholische Religion mit guthen gewißen möge annehmen, so wäre beßer gewesen, von Fürsten, Prinzeßin, heyrath, zu abstrahiren, und mich mehres gleichsamwohl halben bey den will die frage reciproce zu faßen, ob eine Person so Evangelisch die Römisch Catholische oder eine Person so Römisch-Catholisch die Evangelische Religion ohne schaden ihrer seeligkeit annehmen könn ihr gewißen und meynung nach gebührender en Unter suchung Sie dazu verwundert, ob schohn zeitliche vortheile gelegenheit zu änderung seer meynung gegeben haben möchten. ( auff solche frage hatten so wohl die Römische als Evangelische, und so wohl die Eiferige als gelinde mit ja antworten müßen, denn sie allerseits gestehen, daß man auch curinae consiliae folgen müste das erober oder ignorantia incilis, Von dem Bruder, daß einer der es von herzen wohl und meynet, und Gott eifrich zu dienen. trachtet, in der Römischen sowohl als Evangelischen daß haffte rioravam credpatrio befindet; und sind solcher Mensch nur haereticos materialis sey, und sich r in vera Ecclesia virtu aliter et in voto, befinde chafftige formaliter, wie solches die Theologi Lebenseits lehren Daß bey den Römisch-Catholischen der wahre grund des glaubens gelehret werde wird in dem bedencken nicht übel ausgeführet. allein es wäre nöthig gewesen, etwas beßer außzufahren, daß die Römisch-Catholischen durch ihre Neben-Lehren den grund des glaubens nicht wieder umbstoßen; wie unsre Rignosi vorgeben, Und bin ich der Meynung aus Georgii Calixti