# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068366:0548 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068366:0548?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 8 # Folio 297v, page id 00068366:0548 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 298r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068366&page=548 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068366/jpgs/default/00000548.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 46 lines, status machine # Lines: 46 recognised, mean confidence 0.87 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. dann erstlich so kan ein gleiches von einen vorigen so wohl als von einer Römische Catholischen Prinzeßin lc auch gefraget werden, vide materiezo und was dem einem Recht ist dem andern auch recht, wie und würde es der bey den Evangellichen beßer gelautet haben, wenn man die partät darinn beobachtet. (§. 4.) o 6) Vors andere so so thut es bey dem Casu Theologico nichts ob es sey ein Prinz oder eine Prinzeßin; ei eine Prinzeßin, ja ob es sey eine Prinzeßin oder eine andre Person die sich in dergleichen umbständen findet 7 Vors dritte so hat der casus einer heyrath mit einem übrig auch mit der Theologi nichts zu thun; wenig als wenn man fragen wolte, ob einer en umb Cardinal oder Pabst zu werden, ja auch in Christo, Catholischen glauben annehmen t, worden köndte. Sagt es einem das gewißen, so ist es recht, es sey vortheil dabey oder nicht. Geschieht es gegen das gewißen, so kan der vortheil die Sach nicht recht machen und lautet es zumahl übel, daß man die in solchen bedencken, die Eine gelegenheit kan sie seyn, eine Ursach auff heurath als eine dazu ch sie nicht seyn. wunderlich 8.) Vors Vierdte So ist die frage auch b gefaßet, wenn man fragt, ob eine Prinzeßin umb einer herrsrath willen e 7 mit guthen gewißen Römisch-Catholisch werden könne, wenn es bloß umb der Heürath k willen geschieht, so kan es ja ohnmüglich mit dergleichen ob sie umb erhalte willen die Evangelische Religion annehmen könne.