# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0011 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0011?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 6r, page id 00068367:0011 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=11 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000011.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 35 lines, status machine # Lines: 35 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. kul, aus Göttlichem Wort, und dem Apa stolischen Glaubensbekändnüs anführet allerdings einig, und lassen selbigen von wort zu wort ihre thewre wahre. bekändtnüs sein. Weil aber ausser und über dem was der Artikel von der Persohn unsers heilandes, und Gemeinschafft der beyden Naturen, Göttlicher und Menschlicher, in Ihme, lehret, über sothanem Punkt einiger Streit sich eräuget; muß ferner gezeiget werden, worinn beyde Kirchen eins oder uneins seyn. Einig sind beyde in folgenden thewren Warheiten: das daß der Sohn Gottes, der wahrer und eriger Gott ist und bleibet, wahre Menschliche Natur aus dem Fleisch und Blut der allezeit reinen Jungfrawen Maria, durch wirkung des H. Geistes an sich genommen hat; und also warhafftig geworden OcardenY Gott und Mensch in einer Persohn. Cap. D. 2. 6. num. 2) daß diese beyde Naturen in Christo, die Göttliche und Menschliche, unauflötlich und unzertrennlich miteinander vereiniget sein, daß zu keiner Zeit, und an keinem ort so wohl im Stand der Ermiedrigung als Erhöhung, einige Sonderung geschehen; auch im Tode selbst, da das band des Leibes und der Seelen zertrennet werden, dennoch das Band der Cateib. Palat. quaest. 35. Niedorischsisch lantesbot ne