# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0024 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0024?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 12v, page id 00068367:0024 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 7r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=24 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000024.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 31 lines, status machine # Lines: 31 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. n Catech. Prat. qv. 69 Lips. Coll. E. 2. rechtmässigem Gebrauch, nach Göttlicher Verheissung, der Taüffling so gewis mit Christi Blut und Geist an seiner Seele ge- waschen wird, als er eüsterlich mit dem Wasser, welches die Unsauberkeit des Leibes pfleget wegzunehmen, gewaschen ist. 2) Daß demnach die Tausa sey das Band der Wiedergeburt und Erneörung des H. Geistes, dadurch wir aus des Zeüffels gewalt gerissen, wiedergebohren, und zu Kindern Gottes angenommen werden. 3) Daß derowegen die lauff, umb des Götlichen befehls willen, als ein verordne tes mittel zur Seeligkeit, nöthig sey. 4) Daß dennoch die tauffe nicht ex opere operato, oder umb des blossen Wercks willen, die Gnad und Seeligkeit wirke. sondern des Cantflings Glaub, mit-dazu erfordert werde. 5) Daß auch nicht die Beraubung, sondern Verachtung derselben verdamme. 6) Daß es recht und nöthig sey, die Kin der Gläubiger Eltern zu tauffen, und wenn sie durch die lauff Gott fürgetragen werden, daß sie auch alsdenn dadurch in die Gnade Gottes, Gottes ordnung nach an- und aufgenommen werden. er