# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0028 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0028?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 14v, page id 00068367:0028 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 17r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=28 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000028.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 36 lines, status machine # Lines: 36 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 26 Wenn gefraget wird, ob im Nothfall da kein ordentlicher Prediger vorhanden, ein Christlicher Lage oder Weib, die H. Tauff rechtmässig verrichten möge: oder, ob sothaner Actus allein von denen, die das öffentliche Lehr-Ampt in der Kirche führen, solle verrichtet werden: x Das erstere bejahen die Lutherischen, Das letztere die Reformirten. h. betreffend den Exori Wenn gefraget wird, ob der gebraüchliche Feüffels-Bann ß eine löbliche, zum wenigsten indiffe rente Ceremonie sey, welche stat eines Gebets bey dem H. Hauff-Actu erbew lich beybehalten werden möge: oder, ob besagte Ceremonie, weil sie, wo nicht einen bösen Sinn, doch bösen Schein hat, und einem Misbrauch Göttlichen Nahmens gleichet, nicht vielmehr, in ein schrifftmässiges gebet zu verändern sey e jenes halten die Eglisch-Lutherischen, 3 dieses die Eglisch-Reformirten V. Der vierdte Dissensus ist begriffend den Concipum. sten. zu unterlassen, und anstatt ein schrifftmässiges gebet zu halten sey.