# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0053 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0053?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 27r, page id 00068367:0053 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 32v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=53 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000053.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 34 lines, status machine # Lines: 34 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. nach anleitung der Augsp. Confession Hiebey könte es sein bewenden haben, wenn nicht noch ein Punkt übrig wäre, besagter, der zwar in deren Concession nicht benennet ist, darüber aber die ey Bekenner derselben sich am meisten gezweget; und davon der Streit, zwar der Zeit noch der letzte, aber der wichtigkeit nach der erste mag geachtet werden: der Punkt von der Göttlichen Gnadenwahl. X Der Menschen unvollkommener Begriff der Unbegreiflichen Rathsschlüsse Gottes hat auch hierüber in den Evangelischen kirchen streit erreget, und die Lehre hievon in drey unterschiedene Le Septemata getheilet. Lutherus und seine Gehülffen bey anfang der Reformation bis umbs Jahr 1580 haben S. Augustini Lehre beybehalten nehmlich: Daß Gott der Herr, nach dem Er in der Erigkeit vorhergesehen, wie das heiliglich-erschaffene Menschliche Ge¬ schlecht muthwillig, in Sünde und Straff fallen würde, aus diesem grossen hauffen gefallener Sünder, nach seinem freyen Wohlgefallen einige Gnädiglich er wehlet zur Seeligkeit, umb an ihnen zu beweisen die Ehre seiner Barmhertzig keit: andere rechtmässig verworffen, umb