# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0057 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0057?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 29r, page id 00068367:0057 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 30v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=57 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000057.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 34 lines, status machine # Lines: 34 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Collo Lips. F. 1. num. 1. 2. 3. e als wollen wir über diesen allen Consensum und Dissensum der Evangelischen etwas genawer besehen. Consensus Alle dreÿ Partheyen sind einstimmig in folgenden Sätzen: d A Betreffend den Rathschluß Göt¬ licher Gnadenwahl. 1) Daß in der zeit nichts geschicht, nur was Gott von Ewigkeit beschlossen, daß geschehen solle. 2) Gott sey in allen seinen Rath-schlüssen vollkommen heilig, vollkommen weyse vollkommen gerecht, vollkommen barin hertzig; kein Ursacher der Sünde 3) Daß weil alle Menschen in Adam sich selbst in sünd und tod gestürtzet hatten, Gott ihnen kein Unrecht gethan, wenn er sie alle im ewigen tod gelassen hätte: Er beweyse aber darinn seine herrliche Leütseeligkeit, daß er seinen Sohn zu geben beschloßen, auf daß alle die an ihn glauben, nicht ge 4) Daß warhafftig eine Gnaden Wahl gewisser Menschen zum Leben und eine verwerffung gewisser Menschen zum Tode sey; daß auch der ausser wehlten eine gewisse Zahl sey, deren Nahmen Gott allein bekandt, und deren Zahl