# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0059 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0059?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 30r, page id 00068367:0059 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 29v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=59 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000059.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 39 lines, status machine # Lines: 39 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. e betreffend Christi Erlösung und verdienst. ( 11) Weil Gott nicht allein barmhertzig sondern auch gerecht ist, so erfordere welche seine Gerechtigkeit, daß die Sünde (wie- der die höchste Majestät Gottes begangen wird, auch mit der höchsten, das ist der erigen Straff gestraffet werde; welcher v wir keinesweges entgehen könten, wenn nicht der Götlichen Gerechtigkeit genug¬ geschehe. 12) Weil aber kein Geschöpfe, Gottes Zorn wieder die Sünde tragen und Uns erlösen könte, habe Gott aus unend licher Barmhertzigkeit seinen Sohn gegeben, s zum Söhnopfer und Lösegeld für unsre Sünde. 13) Das Lösegeld so Christus am Creüten gezahlet, sey eines unendlichen Werthes, gnugsam zu vilgen die Sünden der Welt; weil derjenige der hie gelitten, nicht nur ein heiliger Mensch, sondern auch wahrer Gott ist. 14) Daß krafft dieses theoren ver dienstes unzehliche viele Menschen aus allerley Geschlecht, Volk, Zungen, Stand, und alter zu dem ewigen Leben bracht werden; vnd Da auch viele nicht seelig werden, rühre solches nicht her aus einigem mangel des Catech. Palat, qv. 11. 12. Indic. Sijnod. DOrd. Cap. 11. m, n Judic. Synod. Dordr. Cap. II. art. VI.