# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0061 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0061?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 31r, page id 00068367:0061 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 28v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=61 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000061.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 31 lines, status machine # Lines: 31 recognised, mean confidence 0.98 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. mit verstand und Willen begabeten Menschen wirke. 21) Daß viele durchs Evangelium beruffene Menschen nicht kommen, und nicht bekehret werden, daran ist weder das Evangelium schuld, dadurch sie beruffen worden; noch Christus, der im Evangelio ihnen angetragen worden; noch Gott, der durchs Evangelium be¬ ruffet: sondern sie selbst, weil sie dasselbe entweder durch Unglauben gar nicht aufgenommen, oder durch zeitglauben nur überhin ohne wurtzel aufgenommen die oder durch Welt-liebe, wie unter dornen, dasselbe ersticket 22) Daß die Ausserwehlte zwar gleich wie andere, auch geneigt sind der Gnade Gottes zu wiederstehen; jedoch derselben nicht bis aus ende wieder- streben, sondern durch die Gnade gewon- nen werden. betreffend die beharrung der Ausserwehlten 23) Die Außerwehlte begehen täglich Sünden aus Schwacheit und Gebrechtigkeit verfallen auch offters in grobe schwere Sünden, damit sie Gott beleidigen, ihr Gewissen verwunden, vnd den H. Geist in Jud. Syn. Pod. Cap. III. art. IX. Prof. Thorun. IV. num. 11.