# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0073 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0073?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 37r, page id 00068367:0073 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 34v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=73 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000073.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 35 lines, status machine # Lines: 35 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Wie lon novet 1677. nur in differer Empfindung ihrer Sünden und Übertretung, Gottes Zorn und ewige Verdammis sich vorstellen, daher in Schwermütigkeit verfallen, und keinen Trost annehmen wollen. Aber solche führen (nach obigen principi) schon den Samen ihres kräfftigen Trostes bey sich mitten in dem trost-lesen Stande. Denn bey ihrem Schmertzen bekennen sie ja, daß sie gern glauben wolten, und Begierde nach der Büsse haben, ob sie gleich selbige nicht leisten können; oder doch, daß sie eben darüber sich betrüben, nicht allein, daß sie nicht glauben können, sondern daß sie auch nicht einmahl ver- langen können zu glauben; zum wenigsten, daß sie wünschen dermaleins in einen Stand zu kommen, darinn sie nach dem wahren Glauben hertzlich verlangen könten. Hier findet sich nun die Universität, der allgemeine Saz, da ein solcher auf sich subsumiren kan: kommet her zu mir Alle die ihr mühseelig und beladen seyd, ich will mich erquicken. Ein solcher ist ja recht michseelig und beladen, und umb so viel mühsseeliger und beladener, umb wie viel mehr er nach Buss, Glauben, und Trost seüffzet, und