# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0074 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0074?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 37v, page id 00068367:0074 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 34r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=74 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000074.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 39 lines, status machine # Lines: 39 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 68. Matth Präc. 51. 19 Eraj. 37. 15 und umb wie viel weniger er denselben in sich spüren kan. Ist er nun unter den Allen michseeligen, so wird er auch erquicket werden. Befindet er nicht in sich die Gewisheit daß er ein Kind Gottes sey, so muß er wissen, itzt sey die Stunde, daß seyen ers werden soll, und eben dieses die Ge- burg-schmertzen, die ihn ans Licht setzen. Je mehr nun Furcht und zagen bey ihm sich findet, je mehr Recht hat er zu den tröst lichen verheissigen: Seelig sind, die da Geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihr: Seelig sind, die da leid tragen, denn sie sollen getrostet werden: Seelig sind, die da hungert und dürstet nach der gerechtigkeit, denn sie sollen hatt werden denn die Oxor die Gott gefallen, sind ein Geängster Geist, ein geängstes und zerschla genes herz wießen nicht verachten. Ich d n et li der ich in der höhe und im Heiligthum wohne, wohne auch bey denen, so zuschlagenes und demüthigen Geistes sind, auf daß ich erqvicke den Geist der Gedemüthigten, und das Hartz der Zerschlagene Das eintzige so ein solcher wiederreden kan, ist, daß er zwar wünschte in dem Stand zu sein, sothaneß Trostes sich annehmen zu können, habe aber keine Empfindung desselben ben, und sey der besonderen Gnade nicht ver¬ sicher