# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0076 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0076?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 38v, page id 00068367:0076 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 33r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=76 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000076.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 37 lines, status machine # Lines: 37 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 70 mancher der auf den allgemeinen Saz, Gott will alle Menschen seelig haben, Ich bin auch ein e Mensch, sich stützende in sicherer ruhe einher wandelt, und an nichts weniger als an sei- nem Recht zum Himmel zweiffelt. Die Erfahrung zeiget auch, daß die Lehre von der besonderen Gnade den glau- bensgrund nicht umbstoße, sondern sich darauf erbawe; allermassen in Holland, Schreitz, und theils orten in Frankreich, Hungarn, V Pohlen, Deütschlandes, durch denselben die Menschen eben so wohl bekehret, im Stand der Bekehrung erhalten, und in Aufrichtungen gekröstet werden, als wo der so genandte Universalismus, oder Humanische Lehre im schwange ist. Merkwürdig ihm desfals Das Unpartheyische Zeügnüß derer HH. Rei¬ teler: Wann die Reformirten mit noch so grosser Schwürigkeit gedrenget werden. so können sie sich mit der eintzigen Er fahrung schützen. Denn, wer wolte länger daß der gantz gotseelige Vater (Augustinus) 2 nicht solte dennoch das verdienst Christi recht ergriffen, und sein vertrawen darauf gesetzet haben, ungeachtet er die allge¬ meine Gnade nicht geglaubet? oder aber wor wolte auch nicht gestehen, daß noch heü- tiges tages viele in der Reformirten Kirchen gefunden werden, welche, ob sie zwar e würklich Epist. Apol. p. 100.