# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0084 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0084?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 42v, page id 00068367:0084 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 41r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=84 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000084.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 37 lines, status machine # Lines: 37 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Menschen zur Sünde praedestiniret etc. dergestaldt verworffen, daß dieselbe auch nicht mehr unter ihnen geduldet werden. In klärer nun die Lutherische Kirche e hr hält. ihre Lehre in S. Schrifft gegründet zu sein, je lieber und leichter solte sie Pateribus thaleriren, welche ohne dem wegen eines gross aus H. Schrifft für sich hat, wegen ihres Alterthums, wegen der Menge vnd Für ihrer trefftigkeit seiner alten und Newen verfechter, und wegen der gutten dienste die sie so viel hundert Jahr in der Christi. Kirche gethan, eine tolerantz mit recht praetendiren mag; In massen so lange man einander feindlich angreifft, bestärket sich nur jedes theil in seiner einmahl-angenommenen Meinung, und die erregte affecten verdunkeln das Licht der Warheit und des Verstandes: Hingegen wenn beyde Lehren friedlich beysammen wohnen, stehet aus einer beständigen freündlichen Prüfung, und unpartheyischer Collation derselben nichts anders zu erwarten als daß nach und nach, durch Gottes Segen die Warheit Clärer erhelle, und das Theil welches sie besitzet, das andere deren Gnade der ansehnlichen Grunde die sie Die lehre von der beson-