# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0192 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0192?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 96v, page id 00068367:0192 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 95r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=192 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000192.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 23 lines, status machine # Lines: 23 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. gnen kan, den es ist eben der pa¬ existimus der Versuchung und der prüfung, darin ihn Gott jetzo zu seinem künfftigen besten haben wil. Er könte aber nicht geprüfet werden, wan nicht Gott eine Zeitlang sein Antlitz verbergen, hinter der wand stehen, ihn wir einen Kranig und Schwalbe winseln und wie eine n Caube giren laßen wolte; da¬ mit den Abendlang des weinen wahre, aber des Morgens die freu¬ de; und Gott ihn führe, selbst durch die Pforten der hölle zu dem Himmel Ein solcher Klagender büßen¬ der Sünder, ob er wol selbst die ge¬ wisheit seiner Auße und seeligkeit nicht empfindet, ist bey dem allen dennoch seiner seeligkeit näher alß mancher, der auff den allge¬ meinen satz, Gott wil alle Menschen seelig haben: ich bin auch ein Mensch