# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0240 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0240?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 120v, page id 00068367:0240 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 119r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=240 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000240.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 52 lines, status machine # Lines: 52 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. und will esse eorum omnium autorem quae adversarii volunt otioso tantum ejus permissu facta Ist also nicht abzusehen, wie solche salzande erclärung Calvino zustatten kommen könne. Man wolte denn in dem worth ofiosus ein remedium endtlich suchen, und es also auß- egen, daß Calvinus unter dem nahmen autoris nichts anders verstanden, als permiss Sorem non- Potiosum, welches Gottfräglich nicht so, indem er die Sünde freylich nicht vor die lange weilen zulaßet, noch sich als ein bloßer schauer verhält, sondern sie alzeit ad majus bonum dirigiret. Solten nun die übrigen Loca Calvini geben daß seine Meynung nicht weiter gangen, d würde es uns lieb seyn. Es müsten aber inzwischen solche Redens zu vermieden und verworffen werden. orinn sonst eigentlich Causa Maji bestehet, ist eine schwehre Frage. ßeil die Manichaeur sich daraus nicht i wicheln Kündten, machten sie zweene örther, einen guthen von dem alles guthe, t und einen bösen von dem alles böse z hrrühre. Die jenigen philosophi, Gott die Materi zur seiten gesezet hielte dafür das böse rühre einzig und allein hehr, ex necessitate materia und hätte also kein ding beßer machen können, als pro subjecta materia, neque enim ex quovis ligns fit Mercurius. Weilen aber diese beyde Meinungen ganz irrig, so haben andere Causam mali in nimito vel pri vatione, das ist in der creaturen unvermei lichen beschrenckung und daher rührenden imperfection gesuchet. Diese Meinung quod malum sit ex nihilo, wird sonderlich strava- stiezo zu geschrieben. Welcher lib. 2. De lib. obit. c. also gesaget, omne bonum ex Deo nullo, ergo natura est quae non ex Deo Motus ergo ille graxesionis quem factemur esse peccatum, quia defectibus motus est, omnis autem defectus ex illo est, vide quo pertineat et ad deum irte der jhre der legitigere ne dujites. 14. expos, in gr. 2. peccatum per verbum Christumi factum non est, quia pe catum nihil est. Und diesem stimmen in der that bey, welche sagen bonum esse ex causa integra, malum ex quolibet defectu Auß diesem