# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0264 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0264?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 132v, page id 00068367:0264 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 133r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=264 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000264.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 74 lines, status machine # Lines: 74 recognised, mean confidence 0.87 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. verleihe Ramque sufficientem schliff deren ein ieder Mensch seelig werden köndte, wenn er nur wolte. Die affirmatudam hält man Unserstheils allerdings vor wahr, und in Heiliger Schrifft gegründet, darauß ut in re notissima die stellen anzuführen ohnnöthig seyn würde. Es haben sich auch zu dieser der unsrigen meynung die thornisten vorlängst, auch die so genanten jansensten etwa vor 40 jahren wie aus dem journali des de S. Amour zu ersehen, beqvemet. Und daß umb desto mehr, weil sich hervor gethan, daß ihre principia dadurch nicht aufgehoben werden. Und was die Reformirten anlanget, man auch hoffen, daß sie dem nicht entgegen, wie sie auch solches nicht nöthig haben. Allein es ist die Frage als denn noch übrig, ob nebenst der gratia universali et omnibus communi e ac sufficiente Gott diesem und jenem eine gratiam perietem also und dergestalt erweise, ß die gnade der antragung Neigung im Willen n dergle des Liechts im Verstand, und der bey allen zwar gemein sey; die gütig daran auch bringung aber des Menschlichen gemüths d ein würckliches liecht, und würckliche Neigung zum guthen im Verstand erfolge, sehr unterscheiden, m einem vor dem andern hierinn eine sonderbare gnade verliehen werde, und zwar, welche per se ifficam et victoria seyn müße, welches leztere die Reformirten auch thomisten und kansenisten gewaltig treiben An unser Seiten, ob wir zwar dafür halten, daß die gratia Dei sufficiens allerdings universalis sey und die nicht erfüllung des zwecks und Este- ts der selbigen von der Menschlichen wiedersezligkeit haupt- sächlich hehr rühre; so leugnen wir doch darumb nicht, daß die Gnaden und Gaben des Heiligen Geistes in den e herzen der Menschen sehr unterschieden, ja zur bekeh rung selbst ein Herz von der gnade Gottes ein Sündlicher und durchdringlicher als das andre ge¬ rühret werde. In der gratia externa finden sich die Augu, die Acta derselben noch viel mercklicher, ja auffs höchste von ein ander unterschieden. Wie n fürderläßtigkeit finden, auch die geburth erziehung, conversation und Lebens-art gelegenheit zum guthen, mittelst der innerlichen gnade, würcklich zu gelangen. dahin gegen einander durch einen Nachtheilige geburth, erziehung, umbgang, und Lebens art, ungeacht der innerlichen gratiae sufficientis nicht nur vom guthen mehr abgehalten, sondern auch wegen fürkommende allerhand böser Exempel und gefährlichen Ergerinße zum bösen gereitet ward, ob er gleich solchen unt Göttlichen unterthanen thülff wohl hätte wieder e e e stehen können. ser se officas et victoriosa, allen denen die sich würrdung begeben, etc. h Daß aber eine gewiße so genante Gratia denn den: mala DEum ville permittere permiss quir auch erschmelten seyn, ach gewesen, achte theils, condinischreib würde, die an und vor sich selbst so starck et e d schließliche e ihm in der that verliehener