# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0306 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0306?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 153v, page id 00068367:0306 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 152r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=306 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000306.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 63 lines, status machine # Lines: 63 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. siones trinas; aus der Resistenz aber folget zweyerley, erstlich, daß die Cörper ein ander außweichen, und wenn eines in den orthgehet, das andere heraustritt, welches man avronitiat nennet, vors andere das die Cörster ihrer materi nach, oder pro tione massa eine gewiße restitaptiam haben, also daß sie nicht gern fortwollen, son- dern der bewegung sich wiedersezen. Wie ann die erfahrung gibt, daß wer ein ruhe des corpus in bewegung bringen will, etwas von seiner krafft Augenb. muß. Daher auch wenn ein Strothm unterschiedene Schiffe d oder andre Cörper mit sich treibet, siehet man daß die bauergsamsten gehen, welche in gleichem beschrifft mehr gericht, Ballast, oder materi in sich haben. Also daß resistentia corporis sich auf zweyerley Weise zeiget, tam ratione materiae alterius corporis quoad locum, quamm ratione actionis quoad motum, ita ut neque aliud non corpus in locum plum, dum in eo manet, admittat, nach, et impune cedat. Solches alles uns clärlich zu erkennen, gibt, daß die Natur des Cörpers keinesweges in der Extension besondern in der obgedachten e Resistenz der Materi bestehe: Weilen auß der Extension weder die Frz + 777Z + T2Z + noch die prostitantia, beyde aber aus der Resistenz fließen derfunden. Es erscheinet aber zugleich daraus daß die vorgestellete definition nichts anders ist als eine mehr außfährliche erclärung defi- nitionis antiquae Corporis, der Natur und Er in dem man willig sagen kur fahrung gemä teriam consistere in passivitate sibi propria nempe Resistentia per partes diffusa; formam redo subffantialem in activitate, sed ad residentiam relata, et per illam modificanda. Materia continet potentiam passivam forma potentiam actis am quidem ambassae ambas essentialis vel primi tivas, Weilen aber die materi theile hat. Und alle ihre Würckungen Resistenz, und Leidenschafft sich auf theile beziehen; und das spatium auch mit theilen versehen, bey eigentlich dahin gerichtet, die theile und bedingungen der Körper zu maßen, und zu bezeichnen, damit man vermittelst deßen, weil es ohn¬ welches von der bloßen gravität nicht hehrkommen, weil dieser wiederstand sich findet, wenn die Cörper gleich in einem wage oder fortgetrieben, und nicht in die gehoben werden. Deme die schwehre allein wiederstehen kan. e er en e