# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0689 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0689?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 345r, page id 00068367:0689 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 346v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=689 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000689.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 37 lines, status machine # Lines: 37 recognised, mean confidence 0.87 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. gebeth und Heiligen Sacramenten, bekenne ich mich zu dem Calochismo deß Sehl. H. Dr Martini Lutheri mich zu erweisen daß ich die in der Christlichen Kirche ein geschlichene mißbraüche nicht billige, so bekenne ich mich schriftlich, zu der ungeenderten Auspurgi schen Confession, und laße die übrige so genante Sijmbolische Bücher deren in den Evangelischen Kirche n u einige Königreiche, Chur- und Fürstenthümer, Graffschafft ch e ten, Herschafften, Provincien und Reichsstäte mehr oder weniger angenommen, nicht nur in ihren würden Bern¬ hen, sondern weil sie bekander maßen nicht an ab¬ ten orten mit gleicher accuration abgefaßet, so neh me ich auß denselben alles, daß jenige an, waß mit des Heiligen Schrifft, obigem hiimtolis, concitis und Sijnodis übereinstimmet, oder sonst der Analogiae fi dei nicht entgegen läufft. Waß die Grihsche Römisch-Catholische und Reformirte kirchen, minder, mehr, oder diesen meinen Christi chen glauben zu wider lehren, daß wird Gott, welcher Die Barmhertzigkeit selber ist Hoffentlich niemanden e der es nicht wider beßer wißen und gewißen tuth, zur verdamniß zu rèhmen, geschweige daß ich solcher theils schweren und intricaten, theils unnötigen fragen halber jemanden, der ob angeführeten symbolit, conciliis, und Sijnodis auffrichtig zu getahn ist, den Heiligen geboten Gottes, so viel menschliche schwachheit zu läßet, gemäß lebet, fleißig betet, die Heiligen Superintendenten, so auch erste in seiner Kirche haben kan, würdiglich ge brauchet, und auff Christi verdienst sein Leben bußfertig beschlißet, rechten oder verdammen solte. und dieses zwar nach dem Befehl unsers sanfftmüth L. 15