# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0691 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0691?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 346r, page id 00068367:0691 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 345v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=691 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000691.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 30 lines, status machine # Lines: 30 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. und in der Christenheit, oder beßer zu sagen das Heidnische Königreich japan gleichwol außgenommen) in der gantzen weld nie erhärten verfolgung der Reformir- ten Christen in Franckreich, nachdem nicht nur der Fran zösche Cleris solche veranlaßet, Babst Innocentius XI. In seinen Brieffe ad Ludorum X18 König in Franck reich dieselbe approbiret, und in der gantzen Römischen Kirchen kein Bischoff, Professor, oder Reiter 6 soviel mir wißend, selbiger öffentlich Wide mich in der Evangelischen Religion mehr befestiget, alß alle der unherigen und Reformirten Theologen, wi- der die Päbstliche irthümer und mißbräuche jemahls publicirte, und von mir gelesene Scripta potenta. So gar daß ich von der Zeit an dem lieben Gott viel mahls gedencket, auch biß an mein ende denken will, daß er mich laßen in einer solchen Kirche gebahren werden, darin nicht allein zu finden alles waß man zu erlangung der ettigen fehlig keit, glauben, ruhe, und laßen muß, sondern in welcher man überdehn, die Heiligen Sacramenta nach Christi einsezung administriret, auch den schein aller absotterey, aberglaubens, untreu falerung unschuldiger neben Christen, sambt den ge- e wißen gedangen meldet, Heßet, und verwirffet. Bey diesen meinen Christlichen glauben habe ich nun der Höchste sey davor endrüglich gepreiset) nicht den aller geringesten Scrupei, dergleichen doch bey denen so wie ich alß Theologiae Professor auff Universiteten