# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0693 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0693?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 347r, page id 00068367:0693 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 344v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=693 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000693.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 32 lines, status machine # Lines: 32 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ex literis S. G. Engelbrecht Superintendent: Hartzburgensis, c an Gerhardum Abbat. Successem de dato Hartzbourg 2. Xbr. 1698. Hochwürd. geEhrtestes schreiben vom 21ten hocbr habe ich den 30ten ejusdem zurecht erhalten, und dar auß mit mehren erfreuligst ersehen, wie daß Sie noch Gott sey danck gantz Wall, und in ihren glauben dermaßen Syndiret sein, daß auch hohen Haupter, und in sonder e zeit mein gnädigstor Fürst und Herr Herzog Ru dolph August sich nicht mir darüber verwundern sondern auch die große sanfftmuth alß eine schö ne frucht ihres glaubens, welche Sie gegen ihre feinde, und grobe unverschämte verlannden gebrau chet, höchst rühmen und sagen müßen: die meinung so sich von dem Herrn Abts Mola no und deßelben glauben jederzeit gehabt sunt ipsissima des mi seinen mir jetzo zugeschickten und communicir ten glaubens bekändniß in allen stecken woll überein, ich frene mich darob von Hertzen, und wünsche daß er dabey Leben und sterben möge. Eß tahrt mir aber sehr leid, daß er sich so viel mühe machen, und mit eigener Hand einen so langen und weitleufftigen brief schreiben müßen. Ich bleibe sein Freund allezeit, und grüßet ihn meo nomine gantz gnädig, dankeit ihm auch gar sehr, daß er so e