# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0748 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0748?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 374v, page id 00068367:0748 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 375r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=748 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000748.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 64 lines, status machine # Lines: 64 recognised, mean confidence 0.76 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. was von den Cluministen in p° Religionis für genommen wurde, da doch krund vnd offenbahr, welche primina lesse Maeestatis Divina Sie vnaufhörlich e begehen, wie Sie an der unentlichen allmacht Gottes, an der Maynstatt des herren Jesu Christi, an seinem allerheiligsten, hochwürdigsten testament n so d e sich vergreiffen, wie abschwerlich sie von der vrsach der sünden, und von dewig 2 bloßen verstossung der meisten menschen reden, vnd Schreiben? wie Sie 2 de e die crafft und nur des thewren bluetigen Verdiensts Jesu Christj ver neinen, vnd wan des dings mehr ist, wer nun an seinem orth darzue hülffe, daß gleichen greÿel frey, vnd vngehindert in dem schwang e per in t giengen, der nicht sich aller der straffen und flüehe theilhafftig, die i Gottes wort, über die falsche Pragachter, vnd Gottslesterer auch c s Ihre Lehre gesprochen würden, wie Herr Lutherus See ein solle 10 3 theil feilet, daß Sie auch alle grenzel aller sünden vnd straffen theil d d e hafftig vnd schuldig worden, denn da ist des H. geistes aufenth Fuciens et consentiens eadem poena sunt digni Rom. 1. v. 32. Ein anders ist wan die Caunische lehr vollerantiam von dem Reich 3 geduldet wird, etwan offentliche Unruhe zu verhüeten, weil man sich besorget, diser geist möchte mit list, vnd gewallt sein heyl versuech, vnd einen hefftigen armen anrichten. 2 Das aber die Enang. In des Caunischen excritii offentlich lauffhelffen co 2 solten, daß ist wider Gott vnd gewissen, vnd ließe sich nimmergegen l dem höchsten verantwortten, vil wenig keinen Evangel. luthe w rische Potentaten vnd Stände sich dahin vergleichen, Sage ver binden, für die Calaunische Religion die waffen mit zuergreiffen, e d vnd für einen mann zue stehen, oder Ihnen in disem passu beyz pringen, dan Gotteswortt heist vnß nicht die lügen, sondern die warheit vertheidig, vnd daß hieße nicht das herren, sondern et habe des Sathaus krieg füehren, den alicunismum zue manuteniren solle, niemand ein strohalm aufheben, will geschweigen ein schwert zu khen, es were eine hünde, die wider das eigene gewißen lieffe, wahre Evangel. herzen wissen doch wol, daß die Caläumischen lehr woller abschwerlich irthumb steckt, wie könten Sie dann dem freyen lauff derselbigen mit bluetvergießen beförderen hallffen. das