# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0749 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068367:0749?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9 # Folio 375r, page id 00068367:0749 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 374v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068367&page=749 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068367/jpgs/default/00000749.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 67 lines, status machine # Lines: 67 recognised, mean confidence 0.77 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. das were ja eben souil als wen die recht glaubige ie vor zeit hetten die Arrarische lehr verfechten helffen, daß ist aber nit geschehen. 50 auch haben die alten Einängl. Churfürsten vnd Stände, niemalen dergleichen gethan, noch verwilliget, eine hoch gefährliche sach ist es, sich zuemang n d r vnd die ienig, so eine weltliche, oder leibliche aufruhe widerischen an D richten, Gott warnet treuelich darfür, Procu. 29. wie vil gefahr lich wurde sein, wan man sich mengete, vnd die so vmb der falschen vorigen Gottslesterlich lehre willen sich entpären, daß weren nicht ein d röttliche oder guete wege, auf denen man fich des schuzes des höchsten ac ew t d zue getrösten hette, Teutsch darvon zue reden, als dem Vhrheber der Caunischen geweldem Teüffell einen ritter, dienst leisten, ob aber daß vnherem tauff bund, vnd Christlichem gewissen gemeß were, dz ist leichtlich zu erachten, vnd ob wol die confoederirte ch 8 n Stände im Heylbeunnischen schluß, sich in genere dahin verbunden, nicht leib leben vnd vermögen, so lang aufzue sezen, biß ein solcher sich c e rer feiden erlangt werde, dessen alle confoederirte zue genießen so werden dorh ob Gott will, die Lutherische Stände, die wort nicht dahin verstanden haben, daß Sie wegen des Caluinismi ihr leib vnd n leben auf zue sezen begehren, vnd ob der burchstaben bünd auß sie d gleich darzue nöthigste, so werden Sie doch verhoffentlich lieber hierin o e s l e von der bündniß abtretten, als Ihr Seel vnd gewißen mit gewalt sammer vertheidigung, einer so hoch verdämliehen, vnd vermata deijten klee beschweren, in betrachtung wer in einem solchen a h so p krieg stüebt, oder vinkäme, der stube nicht als ein Martijrer Christi Jeden ein Martijrer des teüffels, von welchem alles vnkraut aller falschen sehr, vnd also auch das Caluini ein uhrsprenglich herkombt. a Mat hierauß leichtlich zue schließen, waß auf die 3. frag zu antworten est: D obsolang mit krieg fort) zu erfahren, biß der Calvinischen Religion gleiche freyheit vnd schüz, wie vnserer wahren Seeligmache en des religiren erlangt worden? daß sey ferne, wan die Evangel- sonst einen gueten heylsamen sicheren vnd allgemeinen feiden haben c 2 könten, so solten sie vmb deß leidigen Calurissimi weilen mit