# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068368:0107 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068368:0107?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 10 # Folio 54r, page id 00068368:0107 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068368&page=107 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068368/jpgs/default/00000107.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 29 lines, status machine # Lines: 29 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Copia Chur Braunschweig. Rescripti an den Geheimten, und nur Cammer Rhat von Oberg nach Wien, sub dato Hannover den 12. Septembr 1698 Georg Ludewig Churfürst. Rhat, und lieber getrewer: Wir mögen auch nicht verhalten, woßgestalt der itzige Bischoff zu Newstadt in Österreich Graff von Buchains Uns vor einiger zeit zuerkennen geben lassen, daß er die von seinem Antoression angefan igene Tractaten wegen Vergleichung der Römisch-Catholischen und Unserer Evangelischen Religion Augslengischer Confession zu reussumi¬ ren, und derobehueff eine reise incognito anhero zuthun verlangen strenige, maßen er sich zu solchen Tractaten so woll von Ihrer Kaÿl. May4 alß dem Pabst bevollmechtiget, fünde Weil wir nun nicht weniger alß Unseres in Gott ruhenden Herrn Vatters Gnd. ge wesen, geneigt seyn, dieses Christliche und heilsame weit soviel an uns zu facilitiren und zubefördern; Schaben wir ermelten, Bischoffen solches antworten- und Unsere er¬ klärung dahin kund machen laßen, daß Uns seine Ankunfft lieb seyn der Abt von Loccum auch, dem wir desfalß befehl ertheilet nicht ermanglen würde, in vernehmung mit ihm über die sache zu treten, und in dem trancke, wie man vormahln angefangen, selbige fortzusetzen