# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068368:0144 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068368:0144?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 10 # Folio 67av, page id 00068368:0144 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068368&page=144 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068368/jpgs/default/00000144.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 29 lines, status machine # Lines: 29 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. zuführen; Waß gestalten wir trewvatterlich zu gemüeth ge¬ aij zogen, daß vnser geliebtes Vatterlandt Teutscher Nation, wohl durch gegenwertige kriegszeiten, alß zuvor eingeschlichene mißbraucht t fast von allen mitteln gebracht worden, und dannenhero vnsere sorg fältige gedancken dahin gerichtet weren, wie deme wiederumb auff zu helffen und allem fernern übel zusteuern seyn möchte? Welches zu bewerkstelligen und andern eine nothwendigkeit seyn wolte, C das Erstlichen die defensions mittel beßer in Teütschland ver¬ wahrt: zum andern die außländische heraugebracht: drittens die herringezogene und vorhandene ordent. leident: und zeitlich zur defension versamblet: und viertens die dermahlige ver¬ c Meinung der Teütschen gemüther beständig stabilirt und bekräfft tiget: auch umb iezigen oder andern künfftigen krieg mit mehrerm 21 f nachtrinck zu führen, und desto ehender zu erwünschtem glücklichen end zubringen, selbige auff alle nöthige und bestmöglichste weiß ver¬ mehret würde; Dannenhero ermelter Bischoff in seiner nego tiation darauff anzutragen hat, daß wie vor Zeiten geschehen, und an vnsern Erblanden mit denen seidenen und Französischen wöl lenen Zeichen bereits der anfang gemacht worden, alle manufacta¬ cturen in dem gleich selbst introducirt: und also keine ungear beytete wolle, Flachs, häütt und dergleichen, viel wenig das gelt oder die Jugendt selbsten zu einer langwürigen éducation hin außgeschickt: man eine beständige kleyder tracht, was ein ieder tragen solle, determinirt werden möge, sintemahln hier-