# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068369:0020 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068369:0020?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 11 # Folio 10v, page id 00068369:0020 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 11r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068369&page=20 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068369/jpgs/default/00000020.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 33 lines, status machine # Lines: 33 recognised, mean confidence 0.97 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Er war von den als Ew. Exc. brief bekand bey mir gewesen, kante ihn nicht alß auch wir beysammen sessen, den er sich unter frembden nahmen anmelden laßen. Er war woll 3 stunde bey mir vndt erzehlete mir alle seine vorschläge, vndt begehrete meine meinung davon. Ich antworte alß viel Zeit vndt solcher plötzliche vortrag deßen mich nicht vorseben, zugegeben, vndt zeigte wie ich nichts anders alß lauter untheuliches undt gefährliches vor unß in der gantzen sache sehe. muste ihme ein vndt anders in die handt geheim zuhalten versprechen, fandt aber hernachmahls solches alles in den geschrieben dingen, so mir Landtgräff fenst Durchl. communicirte, da so woll der Hannoverischen Theologen bedencken wor alß der andere project (so ich fast davor gehalten des Bischoffs selbst zu seyn) darüber jene auch ein kurtzer Judicium beygefüget. Wie nun schon damahlen das werck hochstge fehrlich geachtet, komt mirs nunmehr desto mehr dermaßen vor, nachdem der Bischoff eine solche relation bey Käyserl. May' abgeleget, daß selbige bewogen worden, dero hohen nahmen dazu zu spendiren und ihn zu einiger negotiation aufge- wiße weise zu autorisiren verhütet Gott nicht gnädiglich das von gegentheil gesuchte, so sorge sehr mann wird an ein vndt andern ohrten sich Creditiren vndt ohnbedacht der gese conseqventz auf freuntliches Zureden dieses dazu wollgeschickten Mannes sich etwa so weit engagiren das gemeiner sache ein schädtliches praejuditz zugezogen werde, da mann nachmahl mit ehren nicht woll wieder zurück kan, vndt es zugefährlichen vndt mislichen resolutionen zuletzt außschlagen dürffte, so bekommen erlangen wir leicht im Schisma unter unß selbst, vndt wagen jene auf wenigste den umbtrdt ein vndt anderer, den rest nochmahlen so viel leichter zu unterdrücken, auch deßen specioren titul zuhaben daß man zu keinen heilsahmen undt raisonnablen vorschlägen, sterie dieser vndt jene gethan) sich verstehen wolle, vndt also auf andere art nu tractiret werden wüste. Meines ermeßens