# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068369:0021 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068369:0021?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 11 # Folio 11r, page id 00068369:0021 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 10v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068369&page=21 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068369/jpgs/default/00000021.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 35 lines, status machine # Lines: 35 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ist in aller selcher solche unter beyden partheyen allzumercklicher unter scheidt, vndt können in solchen tractaten sich die Runtsche nichts zum nachtheil praejudiciren in den alles zugegebene zu seiner zeit (solte es auch schon nicht von den Pabst alleine geschehen, jedoch durch ein von ihm nach seinen willen formirter concilium) retractiret werden kan, vndt in den einigen punct der authorität der Kirchen virtualiter mit be- Verlan griffen ist was sie können. Wir aber haben alzu großes pr juditz dabey, vndt läßet sich ohne schaden kein weit mehr alß zu rücke thun, den wir einmahl gethan. Sagder das ich sorge auch nur einige einlaßung in tractaten habe bereits etwas solcher natur Ew. Exc. bemercken hochvernünfftig, das sehr möge gezweiffelt werden ob dasjenige was der Bischoff gleichsamb an praesentirt von seinen eigne nachmahl werde angenommen und praestiret werden; welches auch also zu gedencken seine wichtige ursache hat. Ich bekenne aber das e ich in fernern nachsinnen davor gehalten, wie ich die auf der leute vndt des Römischen Staats, auch einige derselben nicht so gar heimlich haltende kyspotheses erwege, es seye woll müglich, daß man zu Rom das jenige was der Bischoff bey mir sagte, auf gewiße weise accordiren dorffte. In dem zwar einige dinge sint, so scheine, weil der dero übrige der maximen und interesse zu seyn: es ersetzet sich aber solcher scheinende des Pabstischen Stuhls quocunque modo kommen, welcher seine mittel gnung hat, zu seiner Zeit allgemach alles zu redressiren, wie es seyn interesse erfodert, da man eine zeitlang temporisiren muß da dorff mann sich nicht, so leicht mehr fürchten vor einer weit außbrechenden sehismate, sondern weiß derselben gefahr, nachdem mann einmahl kl ger worden leichter vorzubringen, alß den längst erlittenen verlust, auf immer zu verschmerzen. Ich sehe mich umb wo ich will, so finde nichts worauf nur einige hofnung etwas guten gründen könte Mir sollen so zu reden zum vorauß auf einige declarationes gewißer articul (die doch meists entlich dahin außlauffen würden, daß wir bis daher mit ungleichen auflagen der Catholischen Kirche unrecht ge than, vndt also die schluht auf unß vndt unsere vörthern ersitzen