# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068371:0167 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068371:0167?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 12, 2 # Folio 93r, page id 00068371:0167 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 92v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068371&page=167 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068371/jpgs/default/00000167.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 40 lines, status machine # Lines: 40 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. und andere ihre Ritus und Liturgin behalten sondern auch gereinam bekant, wie weit dieha licanische Kirche nicht nur in Gebröingen und Diecipin, Sondern auch in weit außsehenden Lehr-Pünnten, von Rom selbst und einigen andern Kirchen erfrewet, mit denen fie doch in einer Geistlichen Gemeinschafft stehet. Wie dann nicht weni ger zwischen den Theologen gewißer orden, und für nehmen Lehrern ander arten so wohl als doctoren gewißer Universitäten in Franckreich und Span ischen Niederländern von der Göttlichen Gnade und Menschlichen Kräfften oder beytrag, von Nothwendigkeit der Liebe Gottes, auch von den Lebens und gewißens-Regeln eines Christlichen Wandels so große und hoch bedenkliche fragen entstanden, auch nach bis dato unentwort mit solcher Hofftigkeit getrieben werden, daß die jenigen fragen, so bey obgedachter Wiederbrin gung der einigkeit auß zu setzen seyn würden. mit denen selbigen kaum oder gar nicht zu ver gleichen. Also desto weniger deswegen anzustehen Wenn nur jedes theil sich befleißet, daß in praxi nicht weiter als in der Lehre selbst ge¬ gangen werde. n Weilen nun Käyserl. May* sich ehema en deswegen gantz nachdrücklicher kläret und der Löbl. Pabst insolentrich XI selbst, nach einer Audienz von etlichen Stunden und vorgehabten Rath einiger der gelehrtesten Cardinält und berühmter Theologen, darunter Die Generaten verhiedener orden; über das, so in der Sach geschehen, seine sondern Vergnügung bezeiget; so stehet es nun darauff, und ist man damit begriffen, daß auff den beliebten Fueß mit gewißen gradibus der abrede ferner nachgegangen, hohe Potentaten und vornehme friedliebende Lehrer beygezogen, und dieweil lerseits erfordernde bedingungen erfüllet, werden.