# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0013 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0013?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 13 # Folio 7r, page id 00068374:0013 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 8v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068374&page=13 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068374/jpgs/default/00000013.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 55 lines, status machine # Lines: 55 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 33) partheysche Christliche erwegung Uber has Thema. nen doch eigentlich bey dem jenigen nun- und neben angehet, undert dahero halben sich erhobener so großer religions owohl an Catholischer als auch an Protestirender Seite das mus inter muntis peccatum fuit et et ultra, und zwar sondernch im Römischen Reich Teütscher Nation zu observiren stehen, das ist worinnen auff beyden Seiten in etwas zweit gegangen, und dahero dann auch die streitsigkeiten und darb erwegen nicht geringer, sondern vielmehr und eben dardurch noch erze und immerzu größer gewesen, und also und demnach viel beßer gewesen wäre, daß man sich allerseits mit einem oh eingenommen leinlichern behalffen und befriediget, und den Bogen nicht so hoch gestämet, sondern mit dem Untermänighen eßge sette. as ist nem fein alles, uon zwar gantz ohnpartheyschen Wahrheit und ingemaß nach gemeinander halten muß, und zwar ohne n andere sessiono noch eiffen, alß alleine vor die Liebe Wahrheit und Gerechtigkeit einmahl gantz gewiß und notorium, und also und zumahl ohnlauft bahr behnstreittig, daß in a° 1517 gantz Teutschland keiner an derer Religion, alß alleine der jenigen gewesen, welche auch noch heutiges tages an Römischer Catholischer Zeiten gehalten, und bey solchen gelehret und getrieben wird, und wie solche Religion von einem seculo zum andern, biß zu ihrer ersten auß dem Herren it, thumb zum Christen-umb auch einig einige Domissessorischen Römisc e chen Buchs. Wen wird abgeschickte Beschehene bezahrung in Unserm geliebten sehrland gewelget und erhalten worden, und were also noch in selb bigem 1517. von daht die Catholische Religion in einem und zwanal leinig gantz ruhigem besitz, außereichig und alleine was etw im Königreich kommen der Hubiten wegen sich finden thäte, und waren also (und von mehrern durch Unruhe, und zwar nur E. G. allein ne zuerzehlen) die Catholische und dem Pabst dependirende Ertz, und Bischoffe, von Maynz, Trier Clölln, und vielleicht auch fodern bonn, zugleich auch mit die Episcopi in den Heßen und gnäfflichen handen und gebiethen, und hätten quoad Ecclesiastica die Juris- diction zu exerciren, wer an diesem ohnvermeinerlichen facto zweifflen, oder solches läugnen will, solcher muß entweder ein Ignorant oder per tracta frontis et duri cervicis und modum in scirzo, und mehr nicht alß die Wahrheit zu suchen, intendiret. n beygebensch nunt daß umb selbige zeit sowohl Doctor Mar in Teütschland, alß auch, und fast, wo nicht vor de zugleich Ulrich privilellich im Schweitzerland, den bekandte und so großen Religionsstreitt, unter Bauwand und mit vor geben einer Praeservation in Europa um in der Christenheit, angefangen, und sich auch bald einigen anhang gemachet haben, welche dann beyderseits und inßgesamet praetendirt, die Römisch. Catholischen und wie sie solche nenneten Päbstische Religion l e h