# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0307 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0307?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 13 # Folio 153r, page id 00068374:0307 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 154v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068374&page=307 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068374/jpgs/default/00000307.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 36 lines, status machine # Lines: 36 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Kay. May. instruiret (welche instruction doch vielleicht noch niemand gesehen) weilen die Röm. Kirche anderer orten n als zum Exempel in Frankreich den Päbste in articulie fidei neue determinationes zu geben, ohne ein Concilium nicht gestattet, mann auch nicht versichert, was den andern der Päbstischen Religion zugethanen Königen und Poten taten hierunter zugemühte gehen, oder auch ob Ihre Kay. May. einen Kirchen frieden in Teutschland e ohne zuthun derer übrig glaubensgenossen separatim vor sich allein, und excluso Pontifice Romano zu stifften intentionirt seye. Sonderlich aber ist dießes ein unge- eyn wöhnlich modur controversius in Religione zuzu legen, Daß der Bischoff die handlung nicht mit der Evangelischen kirch conjunctim, sondern mit diesem oder jenem orthe ia, mit diesem oder jenem Theologo, absonderlich antretten will, do Er doch leicht ermessen, kann, daß wan im gegensatz eine Persohn, von Unserer Kirche, auch u Vorgehende instruction eines Evangelischen Potentatem mit einem oder anderm glied der Römisch kirchen handlung r in glaubenssachen Vorschläge, auch Beyfall daselbst und bey vielen Päbstischen Theologen erhielte, selbiges doch den andern ortten und gliedern nicht Syndicirlich, wenig sie zur nachfolge verbündlich machen, erfolglich kein zu länglich mittel sein würde, die Röm. Kirch zur erkandt, muß der warheit und assocation zu den Unseria zu¬ d bringen. Wir können bey diesen umbständen an ders nichts schließen, alß daß wie auch landgraf Hessischer seiten gar wohl angemerbet ist, hierdurch eine schädliche Distraction den Evangelisch Potentaten und deren Theologen, ingleichen abziehung von den hoch verpoeten religion frieden, gesuchet, auch so man sich