# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0457 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0457?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 13 # Folio 228r, page id 00068374:0457 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 227v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068374&page=457 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068374/jpgs/default/00000457.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 48 lines, status machine # Lines: 48 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Belangend aber die haupt-Sache, so wünschten wir von Grund des Herzens daß Fried und Einigkeit könte in der Kirche Gottesgestiftet werden, maßen dann Gott ein Urheber des Friedens, der Den- selben auch will belohren. Die Kirche etc. l ist ein Reich des Friedens, Lehrer und Pre¬ diger sollen, wie sie gemit werden, seyn Engel des Fridens: Wie dann der alte Paterarch Jacob deßwegen die Mörderische Waffen Simens und Levi verfluchet Paulus ausdrükentlich schreibt: So ihr Euch untereinander beißet und fresset, So sehet zu, daß ihr nicht untereinander verzehret werdet. Hal. v. 15. Sprachen deßwegen mit den Sächsischen Theologis, welche zu Leipzig N° 1631 seyn zusäamen kommen, da wir mit darsezung unsers Bluts die Einigleit gebührlicher weise, und der göttl. Wahr¬ heit allerdings ohne Maytheil befördern können, daß wir uns dazu williger als wil¬ lig finden lassen wolten. Daß aber solcher gestalten, wie die Vorschlag des Bischoff von Tina lauten, möge friden gestiftet werden, das halten wir unthun lich, und zwar wann wir seine projecten betrachten, aus folgenden Ursachen ganz verwerflich: dann Erstlich So wird auch dieses Vorschlag züchtiget, von Uns Insioseßimae em¬ beqvitatis. Bald nennet er dises Werk paeem, baldennet Ers Henionem Ecclesiasticam, bald nennet Ers Toleran¬ tiam. Soll aber ein Pax oder Fried geschlossen werden, so muß eine beständige Gessation von aller moxi utaet aufgehoben Qualitas Negotu gescheinet mißgeschrieben zu seyn; möchte viel leicht heißen, daß die hostilität aufgehoben. oder eine réssation der hostilität eingeführt werden. werden. Dann wie sonsten in gewingen und leiblichen als dann ein beständiger fried geschlossen wird, wann man keine Waffen mehr gegen einander führet, alle Feind-