# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0458 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0458?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 13 # Folio 228v, page id 00068374:0458 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 227r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068374&page=458 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068374/jpgs/default/00000458.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 70 lines, status machine # Lines: 70 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Tolerantiae bemeyer, sich zwar einige gewesen seyn. Feindseeligkeit aufhebet und beständig in gu¬ tem Vertrauen, und vernehmen sich gegen¬ einander erzeiget, darinnen auch der Fried dem Induciis contra distinguirt wird, als die nur eine Zeitlang wahren. Also und auf gleiche weiße müßte man in die sein cahn eine gute Nacht geben den Waffen des Geistes, darunter das vornehmste das pour ad Ecclesiam Sonenam kann. Daer Wort das Herrn E. G es 17. Sich aus der ley doch eben nit rußehendirt werde, ob wir streitenden Kirch gleichsam sezen, und dann in allen Stüken mit einander übereinstimmen. bald nennet Ers eine Reunionem Eccle¬ sich nicht zu erkennen, daß die Unßerige seyen ausgeschlossen worden, ohngerechter weiß durch die Anathematic 6 deß Papsts von der Kirchen, und daß man dieselbe widerum begehre auf- und anzunehmen, zu loken, und unter einen n theil davon. Wie er denn auch den Hn. Huth, nemlich die dreyfache Cron des Papsts zu bringen. Bald nennet pro subtentialia gehalten; Auch ein solche Ers eine Tolerantiam, da man ein ander Towantz nur gesicht, qualis interdifinden - soll duldten und tragen, und zwar als in ter Theologos v. gr. inter Lutheranus uti Substantialibus convenientes, in accidenta libus autem dissentientes, davon in fol¬ gendem. Nun können wir nicht sehen. Wie der Frid, die Reumio Ecclesiasta und dergleichen Toleranz können bey einander stehen; dann ist es Fried, so cessiren die Waffen, so wird kein hostilität weder in substantialibus noch accidentalibus wider einander ausgeübt. Ist eine Recu¬ nio Ecclesiastica, so seyn wir wiederge- bracht unter ein Haupt der Kirchen, von welchem Wir seyn iniqve abgeschnitt en wor¬ den, und wird der Pappst Selbst hiemit ar- guirt, in dem Er die wieder zu sich beruffet, welche Er freventlicher weiß durch die Bul¬ lam Coenae Dominicae, durch die Anathe matismos Was die terminos Pacis, Reunionis und vignität mit unterlauffen. Gleichwol möch te es ie (Be sie sans von ihme wohl gemeine dann so er per Pace versteht consensum in substandalibus, so müssen auf erlangten solchen consens von Selbsten, quoad hac sub tantuliae die arma spiritualia und Strit tigkeiten cessiren. daß ers aber eine Reunionem genennet, suchet er freylich nichts anders, als daß wir uns selbst separirt; oder, ob wir von ihnen mi gewalt ausgestossen worden: deren Sie zwar das erste uns imputiren; das lezte aber von den Unsterigen wider Sie mir sa samen Argumenten erwisen worden. daß es endlich eine Toleranz genent wird, ist von dem Bischoff auf die Accidentalia geditten: Wel ige so fern wohl cum Pace et Reunione stehen tonnen, wann anderst Pax et Reinio richtig: Weilen Gott selbst an den Fidelibus, und die fideles untereinander, auch die Eheleute, ja in allen Collegiis eines des andern Schwachhei¬ cretismum in Subffantialibus aversirt: und die Helmstetter ganz nit für Syndicretisten, quitatem admidentes vel negantisinvenitur wie seine wort in dem letzteren project num. 1. lauten.