# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0477 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0477?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 13 # Folio 238r, page id 00068374:0477 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 235v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068374&page=477 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068374/jpgs/default/00000477.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 54 lines, status machine # Lines: 54 recognised, mean confidence 0.97 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ca ceremonias haud futuros esse diffici- les, wie solches bey Chytraeo in Histo ria Augustanae Confessionis zu sehen, pag. 37. 378. und bey Coelestino Tom. III. pag. 37. 11.) So ist solche Meynung von Unsern Theologis reprobata und re¬ futata, wie Wir schon erwehnet haben, in Unserer Unterthsten Relation, und zwar in hiesiger Universität, Anno 1619. von D. Balthasaro Meisnero, welcher unter D. Joh. Georgio Sigwarto Pro¬ fessore und Pastore hießiger Univer¬ sität ex professo diese quaestion dis. putirt, Num universalis Ecclesiae Gubernatio vel Pontifici Romano permitti, vel alii cuipiam jure hu- mano generie possit aut debeat. Und zwar ausfolgenden Ursachen in die Negativam gangen, quia Monar- chicum Regimen in Ecclesia Scriptu¬ ris et Juri divino sit contrarium. Luc. XX. 25. Weilen Sie 2.) sey in De¬ um contumeliosum, qui se abjectum esse dicat, si alii concredatur. l. Sam. ix. 7. weilen es 3.) Non Necessa riam, weilen es 4.) impossibile und dann endlich 5) periculosum et perniciosum. Schließen also, daß all dieser Cona¬ tus so wohl ratione Reunionis, alß auch ratione Concilii schlechter Dingen in solchem passu sey zu verwerfen. und können Wir nichts anders schließen, alß Wie dann dieses in Art. Smalcato. p. 14. 36. schon gnugsam erörtert werden, daß durch des Pabsts Regiment auch Jure humano der Kirchen nichts gehol fen wäre. Sonsten habe aus allen projecten des Bischofs sowiel abnehmen können, daß Er durch 2 haupt fundamenta uns begehrt zu dieser Reunion zu obligiren. Erstlich weilen unsere Majores selbst ein Concilium Liberum begehrt. Zum andern, weilen sie sich erklärten wann der Pabst und die Bischoffe würden das Evangelium zu lassen. möchte man ihme die Jurisdictionem Ecclesiasticam jure humano gestatten, was aber hievon zu halten, ist in dem Concilio Theologicae Facul. tatis nach genüge zu ersehen. ( Denn das Erste belangend de concilio hat man Cron gelischer seiten im vorigen seculo sich genugsam erklärt; in dem nicht nur Chur Sachsen, sondern auch das Hochfrstl. Hauß Wartenberg ihre Confessiones zu Frident übergeben; so aber schlechtlich angenommen, und gar nicht attendirt worden.