# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0478 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0478?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 13 # Folio 238v, page id 00068374:0478 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 235r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068374&page=478 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068374/jpgs/default/00000478.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 88 lines, status machine # Lines: 88 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Wie auch nach den Worten in praefat. artic. Smale. Wir unsers theils keines Concilum nöthig haben, obwolen Luther rus gern ein recht christlich Concilium hätte mögen sehen damit viel Sachen und Leuten geholfen würde. Belangend das andere, die Jurisdictionem Ecclesiasticam hätten zwar voll unsere Majores etwas thun können oder mögen, nit aus Noth, sondern um der liebe und Einigkeit willen, artic. Smalc. p. 197. b. allein, nachdem per Papem Religiosam die Jurisdictio Ecclesiastica Episcoporum, ganz und gar suspendirt, auch von Evangel. Fürsten und Ständen, deßgl. ausländischer Evangelischen Potentaten nit nur in Possession genommen, sondern biß anhero pleni ne exercirt worden. Und also durch sonderbahre Schikius dleres mehr ist erhalten worden, als unsere Majores Ihr ein haben Hofnung machen können. Als kan man auch rit sehen, daß in disem Stük zu weichen wäre, und Wir uns der Jurisdictioni Romanae unterworffen solten. Sondern haben viel mehr Gott zu danken daß er uns von dem Joch des Pabsts befreyet hat. was endlich die special Articul belanget, weilen in allen Projecten durch 11. durchzusehen, daß der Bischoff einen einigen articul gänzlich fallen läßt, sondern dehnet, deshet, bemäntelt und anstreicht, wie er kan und mag; wir hingegen im geringsten von der formula conc. nit abweichen können. Als bleibt die Unic na sich selbst ganz impossibel, wie in dem Scripto der Theologischen Facultät genugsam ausgeführt worden. vnd fügen sich hieher wohl die wort G. Lutheri fol. 1. b. da er über die wort Pauli: Wissel ihr nicht daß ein wenig Sauertaig den ganzen tag verhauret. Darum schreibter: Ists unrecht und nichts, daß itzt etliche fürgeben, so da wollen mitteln und vergleichung treffen zwischen Uns und unsern Widertheil des Pabst thumbs, und wohl das Evangelium wollen predigen lassen, aber doch daneben die Päbstische Mißbrauch auch noch behalten, u. sagen, man muß es nicht alles strafen und niderwerfen um der Schwachen willen, und um friedens und einigkeit willen etwas mäßigen, und zusammen rüken, daß ein theil dem andern etwa nachgebe, und mit einander gedult tragen, ob es nicht alles so gar rein sey, man könne ihm dennoch wohl mit guter deutung und verstand helfen, daß es S. Paulum nicht will, und Gott ernstlich verboten hat, auch dann es heißt doch durch und durch und verderbt es aller daß, wo man meinem Stuf die rechte reine Lehr daß dardurch die Wahrheit verdünkelt, und die Seelen verführt werden. Darum ists in der Christenheit nicht zu leiden, wo man will solch gemeuge und flik- werk in der Lehr machen, und wie Christus sagt Matth. 9) ein neu tuch an ein alt kleid sezen etc. alß daß es würde abgehen, wie auch dem Collegio Charitativo, welches Vladislaus Anno 1645. gehalten zu ehorn in Preüssen, da der Jesuit Schächöfer sich sehr getummelt, von welchem ein gelehrter Mann ge¬ per schrieben, daß, wo aus Papisten, Lu¬ theraüern und Calwinisten seyen beschrieben worden, ob sie doch möchten einen weeg der Reconciliation erfür¬ den: Sed quia superemum Directorio- rium alicuia ex Patribus Societatis Jesu erat commissum, eius cumitatione et artibus factum est, ut totis tribus mensibus bene nihil actum sit,is que finis conventus fuerit, ut omma magis odiis intrèscerererererereret. Und subjungiren die wort Zachariae c. VIII. 16. das ist aber, daß ihr thun sollet; Rede einer mit dem an¬ dern Wahrheit, und richtet recht, 2 und schaffet. E 2 Fried in Eüren tho¬ ren. In quae verba Andreas Rei¬ vetus sequentia cum mentatus est; zu leiden sey. Nun nicht eher, den hiehiefu, daß Quod Prophata hac Dno conjun ein beinen saurrtig unter den zeigen Zeug zu erlangen, sit ventatem et pacem, et ritatem paei praeposuit, non vermacht mit menschen zuhun, so ist der Schaden gethan, in aliam finem factum est, quam ut intelligamus, so lam illam parem et concordiam Deo probare, quae fun- damento veritatis institur, nec ab eo vel tantillum dimovetur; Nul- e