# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0524 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0524?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 13 # Folio 261v, page id 00068374:0524 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068374&page=524 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068374/jpgs/default/00000524.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 93 lines, status machine # Lines: 93 recognised, mean confidence 0.76 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. h geschickt, er wird sich aber keines commercii literari von nur berühmen können, außer daß ich auf Serenissimi Gehes nach Prag an ihn geschrieben, und in diesen e der d e ex briefe, eine von einem höchsten Wirt und Ihme ehrung S d verlangte gewiße Reise aus erheblichen Ursachen an geschlagen. In einem Schreiben, daß der Bischof an mich ergehen laßen, unterwirfft derselbe seine Regulas et media dem Judicio, Veränderung und Verbeste rung D. Colomi Sonst ist mit gründlicher Warheit an diesen Päbst e w schei Praelaten zu loben, daß er von hohen Verschm großer Erfahrenheit und sehr bescheidenen Gemüths und alle unsre dogmata und fundamenta die er theils noch nicht völlig inne hatte, auf dar gewünsche zu begreiffen zur gnüge capabel ist. (2) Aus den Ainspourischen Archiv e e der Bischof aber offenbarte mir mit ganz schrifftlichen und H. t vangelischen luthertzen Worten sein herz nicht ohne thränenden er Augen, und begehrte lezlich nur über etliche Regeln wen sten meine Censur und Sententiam anständig, üm den Röm n e en Kayser, wie an andern Fürstlichen Höfen, so auch an den q 90 ndelbuchischen gewesen zu seyn, vorzogen zu können, zumachen c ich als Doctor Theologiae vorhin schuldig wäre, in proversiis et dubus casibus iedermann die gesuchte Erklai- rung zu thun. dicirte also noch selbige Nacht, ohne erst deshalb e Guelzbuch zu schreben, weil der Bischof seine Abreise g hörte, meinen Sohne eine Schrift in die feder, mundirte u m selbige, und übergab sie den Bischoff unter den titul sententia de pacè Ecclesiastica, dergleichen auch von an¬ dern Theologis geschehen zu seyn, ich gesehen habe. e se Der Herr bischof erschien nicht alles privatus, sondern auch und über das von der Kayserl. Meyest. eingehändigte schreiben mit gleichfalls guten Bergwißen und befehl b e d so e des Pabsts und etlicher Cardinaelen, als er durchge¬ h nugsame Documente zu bestätigen wüste, und so hette se er das negotium der Religions- Einträchtigkeit zu treiben auf sich genommen; Ich versichere, daß in dieser meiner gantzen Handlung nicht das geringste anzutreffen, daß der Cronge n ex In therischen dürche einigen Reichtheil bringen, oder unter e Dero Theologiae Schreiben und zwistigkeit erregen könte. n wie ich dem von einem Secretischen Herzen und e et händlicher Religions-Mengere ganz entfernt, bin 3 von zwudorf, reisete der Herr Bischof immediate se nach Paßau zu Ihro Kayserl. Mei, erb b d e der Bischof hat zwar verschiedene Briefe an mich