# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0681 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068374:0681?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 13 # Folio 340r, page id 00068374:0681 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 341v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068374&page=681 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068374/jpgs/default/00000681.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 95 lines, status machine # Lines: 95 recognised, mean confidence 0.72 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Copia David Christiani Schreibens an den Gießischen Herrn Praesidenten de dato Gießen d. 25. Maii 1684 Wohlgebohrner Herr, Gnädiger und großer Patron u bey Euer Gnaden bedarff ich nach dero hohen von Gott begabten Verstande nicht Pui Ct, e weitlaßen anführen, wie in verwichenen Jahre sowohl Fürsten und Herrn r u h id. Theologi und Politici an Grossen und auff Universitäeten in ihren kände und inliegenden Kirchen zwischen beyde Religion verwandte als o e Luthersche und Reformirte einen durch und Glaubens Frieden aufrichten wollen, wie an unterschiedlichen Erben ein Frieden geschrey gehöret, und n t dieörste der Bothen den verwinten frieden auß den Bergen-Streif zu e n in verlündigen sich spüren laßen, welche Pacis Christianae sequestri magi e Mercurique caducatores davon Fürsten und Herrn dießes KirchenWerck n a sogar leicht und gering zuegetragen, als wann darüber leue Durchlage d ch e ein in e keine Erbischung der Sachen Eigentharts, keine nöthige Erklärung mitlich h s e e e wäre, sondern allein durch bloße leita und interdicta sine vita so en 60 judiciali causae cognitione ultenori füglich ins Estorae gerichtet, und e en zum Stunde kommen könte. Gleich wie es nun zu wünschen, daß viele n be n möthige Streitfragen und Schul subtilitäten als unseelige Gebühre e ein eyn e von biller anderer gegen, allerdings nicht ans Licht kommen, sondern e e h b in ihrer autorum gehören, wie gebohren alße auch erstorben und beyren n en blieben, oder wären intra solos H. und relegiret blieben; Alßo ist auch ° Politici logow ihre reflexion und Absehen auff die ausserliche n e n e S fels nach Machiavelli Politic, in deßen Decalogo das erste gebot alßo lautet; Religio rationi Patus famulebus; rationem Basus, oder dießes wolum politicum, welches pur P P. R. P. d zu beklagen, daß etliche Herren Titael der Republic und Staats ration gehabt, oder doch lich dahin ge er n 1 er bitte man rationem Diaboli genennet, füglicher aber ratio geheißen werden solle, nicht alßo admiriret, stünde es beßer mit der Religion und den Republiqven; Edeltliche Freunde und e e consilia, Annullirung der Landes Constitution, und Aufhebung der verträge machen es nicht aus, wie die Arrames vorzeiten