# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068375:0404 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068375:0404?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 14 # Folio 201v, page id 00068375:0404 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 202r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068375&page=404 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068375/jpgs/default/00000404.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 31 lines, status machine # Lines: 31 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. wie den ganz unglaublich, daß die Römische Kirch ihre Verfaßung und Gelaubens Regute, die bey derselben Glidern durch viel theuer halschwüre und andern vincile so hoch beweßiget in eines privati Hände stellen würdte oder könn. So mögen wir anders nicht schließen, dann daß v der Effect dises Bischoffe so werde, als unter den, aller orten beliebten Fridens Nahmen greüung unter denen Ewangeh. Ständen und deren Theologis 2 gemacht zu haben, damit die WiderSacher so denn eine neue Ursache, die unsrigen einiger Unbeständigkeit in der Lehr wie sonsten zu mehrmalen geschehen, zu beschuldigen, und unter disen Schem Grunde viele zu verdamlichen Abfall zu verleiten überkommen möge. Wir haben deßwegen bey unsern Universitäten und Theo¬ logis verfüget, daß sich keiner mit obbemeldtem Bischoff in co Ewenz und Schrift Wachsburg einlassen, sondern wann einig er orten etwas von ihm anbracht werden solte, solches Uns, und unserm geistl. oder Kirchen Rath so fort zu fernerer Re¬ solution notificirt werden solle. Und weil hier nechst die- ses eine unsern gesamte wahre Evangelische Kirche betref¬ fende Sach ist, in welcher etwas ohne gemeinen Rath aller Interessenten Glieder vorzunehmen, gegen Gott und die Kir- chen nicht verantwortlich; So haben wir Ew. Loth davon freund Vetterlichen part zu geben nicht ermanglen wollen, dieselbe hier bey ersuchende, ein sorgfältiges auge dahin zu schlagen, daß von denen Wirtembergischen Theologis mit gesamten Erouge lischen Fürsten und Ständen in disem wichtigen Werk pri¬ vation nichts vorgenommen, noch verhandelt werden möge. Wir uns dann zu sonderbahren angenehmen gefallen reichen würde