# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068376:0050 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068376:0050?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 15 # Folio 25v, page id 00068376:0050 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 26r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068376&page=50 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068376/jpgs/default/00000050.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 83 lines, status machine # Lines: 83 recognised, mean confidence 0.76 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. b ß u er dis erklärt, und sein Creditiv vom Pabst gewissen hätte, mit den Protestanten Unterhandlung zu schlagen, so wolle et e man von beyden Seiten zusehen, ob die Meinungen könt c verglichen werden. Nürnigkeit verwundertet. Vorhaben solte der Bischof sagen, ob es in seiner Vorschrift bünde, mit den Protestanten als a ren Leüten oder als mit Salawen Rebellen, die man begnädigen wolte, sich einzulaßen. Wer das erste, so ß et könte die Sache zu einer brüderlichen Tode anz ausschlagen p gen, ohne daß eine Parthe über die andere herrschte. Wen e e das andere, so würden die gewißen leiden, und zud müßte man auch die Grund-Warteten von den War e ten, die nicht zum Grunde des Glaubens gehörten, unter s scheiden, damit ein jeder, auch der einfältigste, von seinem e e sehmlichkeit gewis seyn könte. Als alles war der Inhalt des Briefes, den Fabricins d. 11. Nov. 1676. an den Bischof schreib. Allein hierauf achtete der Bischof gar, e nicht, sondern war so frech, im December an den da 3 s raus ein Glaubensbekomtnis zu schicken, von den en ein er vorgeben, daß er auf befehl des Churfürsten und mit Übereichimmung eines vornehmen Theologi er t der Pfalz aufgesezt, und das er mit seinen Kirchen et, Widerlegungen versehen hätte. Der Churfürst ward der bischoff umwillig, daß man ihm eine frembde Arbet, unter a s e e ß zuschieben sich nicht geschrieben, und durch darauf wider d. 37. e sp e letzte Fabricins diese unzierige und ärgerliche Sch p e mit tüchtigen gründen. Der Bischof behauptete auch ein daß die Kirchenrechte ganz von dem Mayenstät Beht der Fürsten unterschieden wären, und r ins zeigte hingegen, daß die Kirche gar kein Recht haben, e lib sondern dieses sie der weltl. Obrigkeit von Gott o ben. Endlich schreib der Churfürst d. 4. Sept. v s e selbst an den Bischof: Er glaube, ein so wichtiges Wer müße nicht mehr in der Äusserns, und ohne tüchtige zeigen getrieben werden, sondern ein Licht muße man auf a Seiden Leuchter stellen. Der Bischof möchte sich also bemühen de vom Pabst Hollmacht zu bekommen, von den blo e 5 ichen bringen, die die Regierung nicht betreffen, zu unter