# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068376:0245 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068376:0245?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 15 # Folio 120r, page id 00068376:0245 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 119v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068376&page=245 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068376/jpgs/default/00000245.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 65 lines, status machine # Lines: 65 recognised, mean confidence 0.77 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. er Landgrafen Ernst von Heßen-Rheifels n De Infolio Lutherano von itirenden, sonsten Hauptman d gelehrten und tugendsonnen Personen, nehmlich Herrn Cabinetz zu e e r Hannover, Herrn von Seckendorf in Sachßen, und Herrn Rudolphi E e furt, ob und wie solche ex parte Romano Catho in lica et secundum principia nostra können consideriret, und alß ob haeretici tantum materiales, oder mit vielmehr A ro formalibus können und müßen in oculis hominum nommen und gehalten werden. D. Vesto boni asti viri tantum aetatem, sed etiam magnam ex perientiam in controversiis habent, et ut cum Agesilao loquar: dummodo tales nostri essent; und so unser Catholischen insgemein meinung nach, sonsten so viele und manche Menschen des Unterschieds der Religion und deren wißenschafft halben auff einige weise vor dem welcher da recht richtet, sollen responsabel gehalten wer et u den, wie viel mehr dann, saget mann, eben diese drey gute und i n omnibus scientiis versirte Herren et de coetero wardierte liebe Personen, alß welche wohl (solte mann vermeinen) wann sie nur wollen, unt et c scheiden können, was weiß oder schwartz ist, und da mann von so vielen tausenden, welche solche wißenschafft nicht, wie sie, haben, wohl e x fangen kan, laßet dem diese gehen, und haltet sich vielmehr an diese e en ptgelährte, alß nicht an die Ignoranten e 2) Ob sie aber, wie qualificiret und gelährt sie auch gleich immer seynd, dennoch und beflissentlich, und also gegen Ihr beßer wißen und gewißen agiren thun, das kan und wird allein Gott hertens-kündiger an jenem so großen Lage undicken, zumahl ja ihnen als sonsten quoad moralia Gottseeligen, ja verständige h e ab gen, vernünfftigen und gelährten leuthen nicht zuzutrawen steh et i daß sie dergestaldt in effectu mit der Religion einen schertz g d ichsamb gehabt, und ihre ewige Seeligkeit in augenscheinliche gefahr k reventlich solten setzen, solches (sage ich) stehet nicht zu vermuthen e he noch ihnen sine laesione charitatis so leicht zuzumessen, ja sie were o n n eo ipso gantz ohnehrliche Leuthe, Heuchler, Atheisten und Liber