# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068376:0246 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068376:0246?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 15 # Folio 120v, page id 00068376:0246 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 119r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068376&page=246 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068376/jpgs/default/00000246.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 46 lines, status machine # Lines: 46 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. tiner, dafür mich dann Gott behüte, daß ich sie darfür halten solte, sed sicuti in Domo Patris multae mansiones sunt, sic etiam in intellectu humano variae et multae cellulae, da aber einem jeden Menschen nicht alles wie dem andern eben vorkömmet, son dern vielmehr, und zwar sonderlich diejenige, à cunabilis édu cation und einmahl gefaßte principia und praejudicia magnam partem haben. 3) Abstraho de primo nimirum de Domino Leibnitz, ob solcher, Gott weiß, auß was für einem trieb, und respect, über das und soviel raffiniren, nicht in indifferentismum gerathen seye, daß mann nicht eben, wie der Heilige Hieronymus vormahlß v ün Ruffino gesaget, gleichfalß auch von ihm billich sagen könn e A uisquis sii, noster non est, so wenig alß von dem berühmte e n Hugone Grotio, welcher e 3 obschon viele erkantnuß auch viel leicht affection zu der Catholischen Religion gehabt, tamen cun ctando extra communionem externam deren gestorben ist; ob aber Herr Leibnitz nicht mehr, und in vielen Studien mit den Catholischen, alß nicht mit den Protestirenden halte, solches deuchte mich, könte ich ex conversatione cum illo fast sagen; zugleich aber auch wünschen, daß Er zum wenigsten ne morte obdormiat mit so vielen andern und hoch qualificirten herren, welche ex castris Protestantium ad nostra sich bege a f ben haben, und gewiß so Gottseelige als gelährte leuthe gewesen, das sicherste spielen und resolviren mögen, alß wel che auff Ihrem Todtbettlein gar frewdig, ruhig, und getrost, alß vom Lutherthumb, oder der so genannt d Personischen Religion zur Catholischen belehrte Herren, auß dieser weit abgeschieden, und sich gar nicht haben h e gerewen laßen, zu der Römisch-Catholischen Religion gleich wie inßg¬ emein die Protestirende von dem Francisco Spira fabuli ren, getretten zu seyn; der gute herr Leibnitz (eß seye nu b mit seiner Religion beschaffen, wie es wolle) ist einmahl ein