# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068376:0527 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068376:0527?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 15 # Folio 261r, page id 00068376:0527 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 262v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068376&page=527 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068376/jpgs/default/00000527.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 53 lines, status machine # Lines: 53 recognised, mean confidence 0.88 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ey-Hochgebornen Excellencen gnädigste Erlaubnis, so die selben in den gnädigsten Rescript vom 1. Febr. 1744 mir zur Ausfertigung einer Historie der von weyl. den Bischofe Rokas de Spinola ehemals betriebenen Religo aus Vereinigungs-Handlungen zu ertheilen gnädig beliebet, verschre mit tiefer Dankbarkeit und erfrew mich, daß mein hierin bewiesener geringer fleiß höchst gewoselben nicht gantz unangenehm gewesen. Es hat diese Höchst deroselben Gnade mich vielmehr aufgenun in tirt, bei andern Protestanzischen Höfen mir gleichfalls die Acta auszubitten, und bin schon von dem Durchl e Gothischen, Heßen Darmstädtischen, Berlinischen Wägen zuzuschenbergischen und anspachischen hofe meiner demüthigen Bitte gewährt worden, habe auch Hofnung n e von dem Durchl. Sächsischen, Eisenachischen und Pfältzischen Hofe der Erfüllung meines gesuchs entge- gen zu sehen. Indes würde vielleicht des Ropers Baün¬ so hangen an den Burg. Hannoverischen hofe zu beschlagen haben, weil die Urkunden von der Königl. Bibliothec zu unvollständig waren, daraus etwas zusammen. hangendes zu verfaßen, und selbst so viele gelehrte dieses Landes dem Herrn Abt Molom und den Herrn von Leibnitz eine gar zu große Nachsicht ß gegen die Catholischen Schuld gaben, zumahl nach dem in diesen Jahre deren bedencken über die Reli gions-Vereinigung, so sie den Georg Könser Leopold 1698. übersandt, in Wincklers Analectis Historico- Ecclesiasticis III. Stulc herauskommen; wenn nicht auch zugleich in den Douvres possen mes de Mr Bossnet der dieser Friedens, Hand lung wegen zwischen den Madame de Man buchsen, Mad. de Baron, Mr Bossnet und dem Herrn von Lebnitz geführte briefwechsel von den Jahren 1691–1700 der welt gedrukt vor gelegt wäre, nebst dem Theologischen Schriften die der sel. Abt Molom dieserwegen an den Bi schof Boßweh gesandt. Vor nun auch dieser unvohl an ständigen Briefsämmlung schon erhellet, wie im l billig der vorredner den Herrn von Lebniz den vergebenen Ausgang dieses leidens-Geschälts zur Kostleget, und man die Ehre des Heren Molan und Leibnitzes auch schon hieraus retten kan, indem sie sich stets geweiget, Sclären des Printi 3 schen Concilii zu werden, und vielmehr selbst durch