# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068378:0058 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068378:0058?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 20 # Folio 29v, page id 00068378:0058 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 24r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068378&page=58 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068378/jpgs/default/00000058.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 41 lines, status machine # Lines: 41 recognised, mean confidence 0.82 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 3 denn die Stunde ist kommen. Wohl dem der auf der Hütt stehet und Warbet des Bräutigams. Seelig seyn Sohn, so viel Euch e wachend finde, denn Ich komme bald, darumb grüfet Eü. Selit e auch bereit, ja halstet Euch bereit, denn Ich komme, ja sich komme. Deci. 9t Augusti 1691. Friede der mit Eüch Ihr bekümmerten, Ich habe mein Antlick c zu Eüch gebetret, daß Ich auch, Holl sey. Darumb fürchtet mich nicht denn ich habe über Euch friedfame gedancken, So ihr undharret in Gedult, solt ihr meine weisheit erkennen. Werlich ich sage tuch es ist auch eine grose bemahr figkeit wiederfahren. Wann die Stunde kommen wird so soll Euch alles bund werden, wie weilig ich gehandelt. Je glaubet, daß Ich nichts vergeblich oder umbsonst geredet, denn es muß noch alles geschehen und vollendet werden, nach meinem heiligen sinn. So sey nun nicht blöde du verjagete 2 n n und blöde. Siehe Ich will die selbst wohl thun und daß vor mir ehren mit schnuck. So wahr Ich lebe es müße wiederbracht werden, des Paradische, und müße alles erfüllet werden, was Ich ge- redt. Wer weiß die Herrlichkeit meiner Braut, da Ich mich mit Ihr würcklich verlobe, oder vielmehr da die verlobtung offenbahr wird, gleichwie Ich im fleisch offenbahr wird für Euch zu sterben, So muß die Gebendigte Geteaut wahrhafftig der Verheißung empfangen, wenn das Paradische komt, wenn p die Länder suchen von Litenau, und warten auf die Hochzeit, zugelich Ich sage fund, es mus alles durch die siebende Wahl er füllet erfüllet werden, und was Ich jetzt rede wißet Ihr nicht n n es kömt aber die Stunde da Ihres wißet. Seyn fölich und getrost, denn Ich bin der Herr, und laße Euch nicht zu schanden werben. Wenn nun die stunde kommen wird, daß man Euch frage, so bekennet und leugnet nicht, denn Ich selbst wils und machen, Ihr aber seyd stille, und wartet meiner Grüte