# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068378:0258 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068378:0258?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 20 # Folio 129v, page id 00068378:0258 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 131r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068378&page=258 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068378/jpgs/default/00000258.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 47 lines, status machine # Lines: 47 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. auff den Linckhen fuß nicht einmahl umb den Kinden gelauffen das man noch zimblich blut fuß dem Vernunfft geringen, denn Stubenboden hat es mich zween wird schieden wer dem abge¬ nunnen blut auff ohngefehr zwo Elben lang flöß gegeben, dauon habe H. Pfarrhers wie nicht weniger deßen noch auff dem Tisch ein gläßlein woll aufgeschafft, zu sich genommen, darin gernehen, vnd solchen geschmackt befunden, als wan es von einem todten Menschen, auch das übrige gebildet auff dem Tisch gantz durch peptanden, endet damit soviel es in der thaten selber erfahren sein außangen. Hannß Merckhers haußfraw außag ist folgende Als auff obgenanten abendt vom Feldt, heims kommen, wird ein euerth vor sie und Ihren Mann gebracht ein halb Maas kündlein, in dem Kelte hohlen wollen, wer noch bey einem glas voll wenns wein darinnen geweßen, so sie in des gesindt. kunden gethan, vnd vollends solche könten gefüllet, Seide kanten hinauff getragen, vnd auß dem käntlein von dem weder vor sie wird Ihren Mann gelesen, vnd darauß das erbarmliche blutzeichen erfolgt, ein bemerk gethan, darnach in die Cammer gefehlet und als sie zu nacht essen wollen, hab sie es auff den Tisch her für gethan, vnd wie oben auch vermelt, darauß ein glaß voll einge- then heißen brodt darau gelegt, großen und außgetrunckhen das känttlein, was auff dem Lande, so Ihr haußwürden, das sich gezogen. da sie dann ihrer anzeug Ihres Manns von wort zu wort gant gleich ohn geringste vornehmung des widerigen zu suspiciren gewesen das bewiegligkheiten mit widerlauffen, just als auß einem Mundt, geredt befunden. ( enehmlichen ist auch Ihr verwundt Söhnlein, absonderlich dises Verlauffen allen vorgefördert, vnd angehört worden, welches dan nicht wenigen auch als vorgebrachte, win vorten und baas gantz zu geenderten reden, die sachen befundenen beschaffenheit aus und lauter anzeig gethan, zu denn wirdt auch viel wird schiedtliche Personen, so anfänglich dem erbärm- lichen zustandt zugleuffen, zu gesehen, vnd alle eigenschafften eingenommen delichförmig, neben ernstlichen Landschimpffes erinnerung Ihrer abes- keitlichen geleisten pflichten examinirt und verhret worden, deren außer handfreicht sich andere gestalt ein grundt der warheit nicht verhalten thut, als wie vorhergehende attestationes und relation mit sich bringen. Gott der Allmächtige wolle das jenige was er in liquen fall bewürbten mit unß zu straffen, in seinem alweiße chet beschloßen gnediglich vmb verärtellich endien, vnd deßen vnßer höchstststststststststststststststststststststst stieffliche begangene Sünden nicht entgelt laßen. Extract eines vertrauten schreibens von stückgart von 8. Julii wegen solches prodigij Daß wolte ich den herrn auch berichten, mit beylagen, sich heut nclag, rebsten auff meine Reiße besichtiget, in zu deßen theim vorbringen alwa der tisch in der Sacristern aufgehalten wirdt, das bleib ist meßer raths, neben auff demümtisch Coaguliaß gestanden, die zweenen nutzen den