# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068378:0545 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068378:0545?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 20 # Folio 273r, page id 00068378:0545 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 274v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068378&page=545 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068378/jpgs/default/00000545.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 51 lines, status machine # Lines: 51 recognised, mean confidence 0.81 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. d p Cremen den 6ten Nov. 1691. Theologiae M. Bottecheri Alles was in der gantzen Theologie ist, kan man mit der Vernunfft begreiffen, daß es also seyn könne. Ex gr. daß ein Göttlich wesen und günterschiedene Personen in demselben Göttl. Driesen sind, kan man mit der Vernunfft begreiffen, dann wie bey einem Menschen in allen dingen erstlich gefunden wird principium agendi hernach ratio agendi und endlich vis expromptiva oder executiva, also ist in dem Götti, e principium agendi, Gott der Sohn Ratio, und Gott der u it. Es weiß bis expromptiva. Was nun aber bey einem Menschen n accidentia sind, das sind bey Gott substantiae 3.) Wie gantz Theologie ist kürzlich in folgendem simili enthalten: e e 2° ist ein König, welcher rebellische Unterthanen hat, die i ihrem Geblut indicirt sind, daher spricht Er zu seinem S Sohn, du muß dich unter sie nießen, und ihnen von denen einen Geblit etwas mittheilen, daß sie rein werden. Der Sohn gehorchet dem Vätterlichen Befehl und reiniget sie daher die Unterthanen wieder bey dem König in Gnade kamen. In dem aber der Sohn sie reiniget setzet sich etwas von der Unterthanen gar seigen geblüte an seinen einen Leib. Wir Er nun deswegen übel reichet, saget dem Sohn der Vatter zu; du muß in die Badestuben gehen, und nicht allein schreiben sondern die auch die Ader offnen laßen, damit alles unweine geblüt wieder von dir gehe der Sohn ist gehorsam und setzet sich selbst dadurch nöllig ve sey in des Vaters Günf ün Dieses Gelegen wird also ercläret; N ldam War nach Gottes Mauritied in rechtschaffener gerechtigkeit 7 d et y und Heyligkeit erschaffen und hatte einen freyen willen wie Er sich nun vom teuffel verführen ließ, die verbothene frucht zu eßen, hat Er dadurch eine materiam Hetero geniam in sein fleisch gebracht, wie daraus zu sehen,