# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068380:0005 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068380:0005?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Jurisprudenz LH 2, 2, 2 # Folio 3r, page id 00068380:0005 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 4v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068380&page=5 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068380/jpgs/default/00000005.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 65 lines, status machine # Lines: 65 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. gesamt einen Und vor etlichen Jahren von mir zwar ausm Stegreiff und auf der reise aufgesezten Tractatlein, so ich nova, welches possiendae docendi Judici Handentiae genennet, welches aber gleichwohl unterschiedenen gelehrten Leüten nicht und ange nehm gewesen, so gar daß auch ein gelehrter I, zu Hanns Hastock für sich es durch gangen, noch notaque und gar einen so accuraten Indicem als müglich darüber gemacht, maßen mir daß M. h. H. seinem tode zugeschicket werden. Sonsten habe bey unterthänigst beygefügt einen kurzen geschriebenen discurs, oder uius ut de necessitate demonstrationum immor- tulitatis animae, darinn ich eines und des andre, der Demonstrationibus meis circa naturam Tui et Mentis gedencke. ob gleich solche Demonstrationes selbst wegen ihrer unzertrennlichen Kette damit sie einander nicht allein al er stärcken, sondern cipitatis oder Strück auch erlaütern zu überständtlich beyzufügen unmüglich gewesen. Denn auch meine démonstrationen gegründet seyn. r auf der Hostrina die conatu, denn gleichwie actiones corporum bestehen in motu, so bestehen actiones mentium in conatu sey motus ut sic dicam minimo vel puncto; dieweil auch mens selbsten eigentlich in puncto tantum spatii bestehet, hingegen ein corpus einen plaz einnimt. Welches ich nur populace davon zu reden, dahehr därlich beweise, dieweil das gemüth seyn mus in loco concursus aller bewegungen die von den objectis uns imprimirt werden. Denn wenn ob schließen will, daß ein mir vorgegeben corpus Gold sey, so nehme ich zusammen seynen glanz, klang und gewicht, und schließe daraus das es t, itz tàd t, itztàdt orth seyn, da alle diese Linien zusammen fallen, und also in einem punct. Geben wir dem gemüth einen großem plaz als einen punct, so ists schohn ein corp und hat partes extra partes, ist dahehr sich nicht selbst intime praesens, und kan also auch nicht auf alle seine stücken und actiones reflectiren, darinn doch die essenz gleichsam des Gemüths bestehet. Gesezt nun das gemüth bestehe, in einem punct, so ist es anzertheilig und unverstörlich. Aus welchen und e n 4) den ich einsmahls auff begehren einen guthen ansehen aufg instimi puncto aida hirnach bey ihrerselben, indivilibus,